Der SC Bern gewinnt in Kloten mit 4:1 und feiert damit den zweiten Sieg in Folge. Emil Bemström trifft zweimal, während Christof von Burg bei seinem National-League-Debüt einen starken Auftritt hinlegt.
Frühe Führung für den SCB
Der Start gehört zunächst den Gastgebern. Bereits nach wenigen Sekunden muss Emil Bemström auf die Strafbank. Kloten nutzt die frühe Überzahl, um Druck aufzubauen. Petteri Puhakka hat die beste Möglichkeit, trifft aber nur den Pfosten.
Danach kommt Bern besser ins Spiel – und nutzt gleich die erste grosse Unachtsamkeit der Klotener. Waltteri Merelä gewinnt in der 6. Minute die Scheibe im Spielaufbau und bringt sie aufs Tor. Rodrigo Ābols steht genau richtig und verwertet den Abpraller zum 1:0.
Kloten reagiert und kommt in der 12. Minute durch Max Lindroth zum Ausgleich. Wenig später wird es für Bern erneut unangenehm: Nach einer erfolglosen Coach’s Challenge geraten die Gäste sogar kurzzeitig mit zwei Mann weniger aufs Eis. Doch der SCB hält stand. Und kaum ist Bern wieder komplett, liegt die Scheibe schon wieder im Klotener Tor. Bemström zieht in der 16. Minute aus spitzem Winkel ab und erwischt den Torhüter auf der kurzen Seite. 2:1 für Bern.
Bemström legt nach
Im zweiten Drittel dauert es gerade einmal zwei Minuten, bis Bemström erneut zuschlägt. Nach einem Abpraller reagiert der Schwede am schnellsten und erhöht auf 3:1. Zwei Tore für Bemström und Bern hat plötzlich deutlich mehr Luft.
Kloten versucht zu reagieren, kommt aber nicht richtig in Fahrt. Bern muss zwar zweimal in Unterzahl ran, verteidigt sich dabei aber aufmerksam. Insgesamt wird das Spiel etwas ruhiger und zerfahrener. Für den SCB ist das nicht unbedingt ein Problem. Die Berner müssen nicht mehr viel riskieren und nehmen die Zwei-Tore-Führung mit ins letzte Drittel.
Von Burg hält Kloten auf Distanz
Kloten gibt sich noch nicht geschlagen und kommt im Schlussdrittel wieder etwas besser auf. Nach einem Zweikampf muss zudem Verteidiger Hausheer verletzt vom Eis. Die Gastgeber haben nun ihre Chancen. Arttu Ruotsalainen und Lindroth kommen zu guten Abschlüssen – doch immer wieder steht Christof von Burg im Weg. Der Berner Goalie zeigt bei seinem National-League-Debüt eine ruhige und sichere Leistung. Je länger die Partie dauert, desto mehr kontrolliert Bern das Geschehen. Kloten findet kaum noch Lücken und muss zunehmend hoffen, dass doch noch etwas passiert.
Lehmann macht den Deckel drauf
In der 58. Minute ist die Partie endgültig entschieden. Nach einem Foul von Puhakka erhält Bern ein Powerplay. Marco Lehmann nutzt dieses und trifft nach Vorarbeit von Marchon zum 4:1. Kloten nimmt kurz vor Schluss noch den Torhüter vom Eis. Doch auch mit sechs Feldspielern gelingt den Gastgebern nichts mehr. Bern bringt den Sieg ohne grössere Probleme über die Zeit.
