Zu wenig Durchschlagskraft – Zug bleibt in Genf ohne Punkte

Zu wenig Durchschlagskraft – Zug bleibt in Genf ohne Punkte

Der EV Zug verliert bei einem stark dezimierten Servette mit 1:2. Die Zuger haben zwar mehr Möglichkeiten, finden aber lange nicht ins Spiel. Zwei unglückliche Gegentore entscheiden die Partie.

Zug findet nur schwer ins Spiel

Die Ausgangslage spricht eigentlich für den EV Zug. Servette muss auf zahlreiche verletzte Spieler verzichten und steht zudem ohne den gesperrten Topskorer Puljujärvi auf dem Eis. Beim EVZ fehlen mit Martschini, Künzle und Egli deutlich weniger Spieler.

Doch auf dem Eis ist dieser Unterschied zunächst kaum zu erkennen. Die Zuger haben Mühe, ihr Spiel aufzuziehen und kommen nur selten gefährlich vor das Genfer Tor. Vor allem der Spielaufbau aus der eigenen Zone funktioniert nicht wie gewohnt.

Genoni schenkt Servette die Führung

Auch im Powerplay können die Zuger ihre Chancen nicht nutzen. Gleich zwei Überzahlsituationen bleiben ohne Treffer.

Besser macht es Servette. Kurz vor Ablauf eines Genfer Powerplays will Leonardo Genoni eine freie Scheibe vor seinem Tor wegspielen. Der Zuger Goalie verfehlt sie jedoch. Kneubuehler reagiert schnell und trifft zum 1:0.

Hofmann sorgt für den Ausgleich

Nach dem Rückstand versucht Zug, mehr Druck aufzubauen. Wirklich zwingend wird es aber weiterhin nur selten. Im Schlussdrittel kommt der EVZ dann doch zum Ausgleich. Nach einer längeren Druckphase zieht Hofmann von der blauen Linie ab und erwischt Servette-Goalie Charlin. Der Puck landet zum 1:1 im Netz.

Bozon schlägt erneut zu

Doch die Zuger können den Schwung nicht mitnehmen. Nur wenige Minuten später läuft Bozon auf das Zuger Tor zu und bezwingt Genoni zwischen den Beinen. Wieder muss der EVZ einem Rückstand hinterherlaufen. Und wieder ist es ein Gegentor, bei dem Genoni nicht besonders glücklich aussieht.

Zu wenig Druck in der Schlussphase

In den letzten Minuten versucht Zug nochmals alles. Eine Überzahlsituation bietet dem EVZ die Möglichkeit, zumindest noch einen Punkt zu retten. Doch auch diese Chance bleibt ungenutzt. So bleibt es beim 2:1 für Servette.

Für den EV Zug ist die Niederlage besonders ärgerlich. Gegen ein Genfer Team, das mit einem stark dezimierten Kader antreten musste, wäre deutlich mehr drin gewesen. Am Ende fehlen den Zugern aber die Konsequenz vor dem Tor und bei den beiden Gegentreffern das nötige Glück.