Das Villmerger Fanionteam verabschiedet sich mit einem wichtigen Heimsieg in die Winterpause. Im direkten Duell gegen den FC Schöftland setzte sich die Mannschaft auf der Badmatte mit 5:2 durch. Damit gelang den Freiämtern nicht nur ein versöhnlicher Abschluss der Vorrunde, sondern auch der Sprung weg vom letzten Tabellenplatz.
Villmergen zeigt eine starke Reaktion
Nach der deutlichen 0:4-Niederlage gegen den FC Niederlenz war für Villmergen eine Reaktion gefragt. Gegen Schöftland trat die Mannschaft dann auch ganz anders auf. Statt früh anzulaufen, konzentrierten sich die Gastgeber auf eine kompakte Defensive und liessen den Gästen nur wenig Platz. Gleichzeitig suchten sie mit schnellen Gegenstössen immer wieder den Weg nach vorne.
Der Plan ging auf. In der 26. Minute brachte Bejzat Gafuri die Villmerger in Führung. Nach einer schönen Kombination über Nestor Dalponte Hernandez und Sven Fischbach stand Gafuri am zweiten Pfosten völlig frei und musste nur noch einschieben.
Nur drei Minuten später legte Gafuri nach einer starken Einzelaktion für Fischbach auf, der mit einem trockenen Abschluss auf 2:0 erhöhte. Und Villmergen hatte noch nicht genug: In der 32. Minute war es erneut das Duo Fischbach und Gafuri, das zuschlug. Nach einem Zuspiel von Noah Haussener legte Fischbach für Gafuri auf, der zum 3:0 einschob.
Damit schien die Partie früh in die gewünschte Richtung zu laufen. Kurz vor der Pause schlichen sich bei den Gastgebern allerdings einige Fehler ein. Schöftland nutzte dies aus und verkürzte in der Nachspielzeit durch Emil Bock auf 3:1.
Schöftland kommt nochmals heran
Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste, nochmals Druck aufzubauen und den Rückstand zu verkürzen. Die Villmerger Defensive hielt zunächst gut dagegen und liess nur wenig zu. Auf der anderen Seite verpassten es die Gastgeber aber, ihre Gegenstösse sauber zu Ende zu spielen.
So blieb Schöftland im Spiel und kam in der 75. Minute tatsächlich nochmals heran. Ein Freistoss aus dem Halbfeld flog durch den Strafraum und landete direkt im Tor. Emil Bock traf damit zum zweiten Mal und verkürzte auf 3:2.
Die Hoffnung der Gäste hielt allerdings nicht lange. In der 85. Minute sorgte Jannis Brunner für die Entscheidung. Nach einem schönen Zuspiel von Jim Graf, der nach knapp fünfmonatiger Verletzungspause sein Comeback in der 2. Liga gab, lief Brunner im richtigen Moment in die Tiefe und schob zum 4:2 ein.
Für den Schlusspunkt sorgte Noah Haussener. Der Villmerger Abwehrchef hatte offenbar noch nicht genug und versuchte sein Glück aus der Distanz. Sein Schlenzer landete im langen Eck und besiegelte den 5:2-Heimsieg.
Eine gute Ausgangslage für die Rückrunde
Mit diesem Erfolg beendet Villmergen die Vorrunde mit zehn Punkten auf dem 12. Tabellenrang. Das ursprüngliche Ziel, mit 15 Punkten in die Winterpause zu gehen, wurde zwar verpasst. Trotzdem ist im Kampf um den Klassenerhalt noch alles möglich. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt lediglich zwei Punkte.
In der Vorrunde hat die Mannschaft immer wieder gezeigt, dass sie das Potenzial hat, in der höchsten Aargauer Spielklasse mitzuhalten. Auch gegen die Spitzenteams konnte Villmergen phasenweise überzeugen. Entscheidend wird nun sein, diese Leistungen regelmässiger auf den Platz zu bringen.
Der Sieg gegen Schöftland gibt der Mannschaft nochmals Selbstvertrauen und sorgt für einen positiven Abschluss. Gleichzeitig ist klar, dass in der Rückrunde weitere Punkte folgen müssen. Der Kampf um den Ligaerhalt bleibt spannend – und für Villmergen ist noch alles drin.
