Mit einem klaren 4:0-Auswärtssieg beim FC Seuzach holt sich der FC Rorschach-Goldach drei wichtige Punkte. Trotz eines erneut kleinen Kaders zeigte das Team von Marc Blumer eine konzentrierte Leistung und liess sich auch von einigen Umstellungen nicht aus dem Konzept bringen.
Erfolgreiche Umstellungen
Aufgrund von Verletzungen und Sperren musste Trainer Marc Blumer erneut etwas improvisieren. Marcio Alder und Kristian Crescente rückten auf die Aussenverteidigerpositionen und machten ihre Sache sehr gut.
Besonders erfreulich war zudem das Comeback von Jeremy Chukwudum. Nach längerer Verletzungspause kam er in der Schlussviertelstunde zum Einsatz und feierte einen gelungenen Wiedereinstieg.
Baumann bringt die Gäste in Führung
Rorschach-Goldach startete gut in die Partie und übernahm schnell die Kontrolle. Erste Versuche von Matej Potokar und Temesgen Sabit aus der Distanz waren allerdings noch keine grosse Gefahr für Seuzachs Torhüter Adrian Gehrig.
Dann kam Captain Patrice Baumann. Sein Versuch aus grosser Distanz landete nur knapp über dem Tor. Nach 25 Minuten durften die Gäste dann erstmals jubeln. Matej Potokar brachte einen Freistoss genau auf den Kopf von Patrice Baumann, der den Ball souverän zum 1:0 ins Netz setzte.
Seuzach kommt nur selten gefährlich vors Tor
Der FC Seuzach tat sich gegen die gut organisierte Defensive der Gäste schwer. Dejan Peric und Yannik Bruderer sorgten mit ihrer Erfahrung und Laufarbeit dafür, dass Rorschach-Goldach defensiv kaum etwas zuliess. Ein kleiner Schreckmoment folgte nach einem Handspiel von Yves Bosshart, der als letzter Mann nur die gelbe Karte sah. Den anschliessenden Freistoss von Matej Potokar parierte Gehrig stark.
Kurz darauf hatte Seuzach die beste Möglichkeit zum Ausgleich. Aron Santos Lima spitzelte den Ball an Jordi Forster vorbei, traf aber nur den Pfosten. Kurz vor der Pause wäre Rorschach-Goldach beinahe noch das 2:0 gelungen. Patrice Baumann setzte seinen Kopfball jedoch über das Tor.
Platz für die Gäste
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Rorschach-Goldach die bessere Mannschaft. Potokar, Sabit und Bruderer kamen zu weiteren Chancen, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Adrian Gehrig.
Etwas zu oft suchten die Gäste den Weg durch die Mitte. Über die Flügel wäre an diesem Nachmittag noch mehr möglich gewesen. In der 70. Minute musste Seuzach schliesslich in Unterzahl weiterspielen. Nach einem klaren Foul an Temesgen Sabit sah der bereits verwarnte Yves Bosshart die Gelb-Rote Karte.
Drei Tore in der Schlussphase
Mit einem Mann mehr bekam Rorschach-Goldach noch mehr Räume. In der 82. Minute hatte Patrice Baumann das 2:0 auf dem Kopf, setzte den Ball aber knapp daneben.
Nur eine Minute später fiel der zweite Treffer dann doch. Yannik Bruderer spielte den Ball schön auf Marco Ciullo, der nicht lange fackelte und den Ball unhaltbar unter die Latte hämmerte. Damit war der Widerstand der Gastgeber gebrochen. Nach einem Schuss von Rangin Rigal konnte Gehrig den Ball nur nach vorne abwehren. Temesgen Sabit stand goldrichtig und staubte zum 3:0 ab.
Den Schlusspunkt setzte in der Nachspielzeit Yannik Bruderer. Der ehemalige Steinacher traf mit seinem dritten Pflichtspieltor zum 4:0-Endstand.

