Der FC Luzern erlebt in der 10. Runde der Brack Super League einen enttäuschenden Abend. Auswärts beim FC Lugano verliert der FCL mit 0:4. Die Tessiner sind über weite Strecken die bessere Mannschaft und nutzen ihre Chancen konsequent.
Lugano geht früh in Führung
Nach knapp einer Viertelstunde geriet der FC Luzern in Rückstand. Ein langer Ball von Lukas Mai aus der eigenen Hälfte überraschte die Luzerner Abwehr. Daniel Dos Santos nutzte den freien Raum und lupfte den Ball über Karlo Letica zum 1:0 ins Tor.
Lugano blieb auch danach gefährlich und kam zu weiteren Möglichkeiten. In der 28. Minute verhinderte Letica mit einer starken Parade gegen Mattia Zanotti einen weiteren Gegentreffer. Kurz vor der Pause liess Yanis Cimignani eine gute Chance liegen. Dem FCL gelang es dagegen nur selten, im Spiel nach vorne gefährlich zu werden.
Unglückliches Eigentor zum 0:2
Nach der Pause änderte sich wenig am Spielgeschehen. Lugano blieb am Drücker und erhöhte in der 60. Minute auf 2:0. Der kurz zuvor eingewechselte Beckham Castro setzte sich nach einem Pass in die Tiefe durch und umspielte Letica. Sein Abschluss aus spitzem Winkel wurde von Ruben Dantas Fernandes unglücklich ins eigene Tor abgelenkt.
Der FC Luzern fand weiterhin kaum Wege, die Tessiner Abwehr in Bedrängnis zu bringen. Daniel Mikolajewski sorgte zwar vereinzelt für etwas Gefahr, insgesamt fehlte es den Luzernern aber an Durchschlagskraft.
Dos Santos macht alles klar
In der 69. Minute jubelte Lugano zunächst über einen weiteren Treffer, der jedoch aberkannt wurde. Neun Minuten später fiel das 3:0: Dos Santos traf zum zweiten Mal an diesem Abend und sorgte damit für klare Verhältnisse.
Keine Wende in der Schlussphase
In der Schlussphase versuchte der FC Luzern mit mehreren Wechseln, nochmals mehr Druck aufzubauen. Die Gäste kamen dadurch zwar häufiger in Ballbesitz, konnten den Rückstand aber nicht mehr verkürzen. Lugano verteidigte konzentriert und liess kaum noch etwas zu.
Kurz vor Schluss setzte Dereck Moncada mit dem 4:0 den Schlusspunkt. Für den FC Luzern bleibt damit ein Abend zum Vergessen. Die Innerschweizer müssen ohne eigenen Treffer die Heimreise antreten und eine deutliche Niederlage hinnehmen.

