Die SCRJ Lakers zeigen gegen Genève-Servette eine engagierte Leistung, lassen aber zu viele Chancen liegen. Dominic Lammer rettet die Rapperswiler kurz vor Schluss in die Verlängerung. Dort ist die Partie nach nur sieben Sekunden entschieden: Die Genfer gewinnen mit 2:1.
Viele Chancen, aber keine Tore
Nach zwei Siegen gegen Kloten und Ambri wollten die SCRJ Lakers vor heimischem Publikum nachlegen. Gegen Genève-Servette bot sich die Chance, den positiven Trend fortzusetzen. Die Genfer reisten allerdings mit vier Niederlagen in Folge an, bei denen sie jeweils mindestens fünf Gegentore kassiert hatten.
Die Lakers starteten engagiert in die Partie und kamen vor allem in den ersten beiden Dritteln zu guten Möglichkeiten. Auch im Powerplay konnten sie Druck aufbauen. Doch trotz zahlreicher Chancen wollte die Scheibe einfach nicht ins Tor. Die Rapperswiler waren über weite Strecken die aktivere Mannschaft, konnten sich für ihren Aufwand aber nicht belohnen.
Ein unglücklicher Gegentreffer
In der 36. Minute schlugen die Genfer zu. Nach einem eigentlich harmlosen Puck-Dump sprang die Scheibe von der Bande direkt zu Kneubuehler. Dieser stand plötzlich frei vor dem Tor, liess Nyffeler keine Chance und brachte Genève-Servette mit 1:0 in Führung.
Für die Lakers war der Gegentreffer besonders ärgerlich. Sie hatten sich bis dahin mehrere gute Chancen erspielt, lagen nun aber trotzdem zurück. Die Gäste nutzten eine ihrer Möglichkeiten konsequent und machten den Rapperswilern damit das Leben schwer.
Lammer hält die Hoffnung am Leben
Die Lakers gaben sich nicht geschlagen und suchten bis zum Schluss den Ausgleich. Vier Minuten vor dem Ende des dritten Drittels wurden sie endlich belohnt. Nach einem Schuss von Larsson landete die Scheibe vor dem Tor, wo Dominic Lammer entschlossen nachsetzte und zum 1:1 einschob.
Die Erleichterung bei den Rapperswilern dürfte gross gewesen sein. Nach vielen vergebenen Chancen war der Ausgleich endlich geschafft. Damit retteten sich die Lakers in die Verlängerung und hielten die Hoffnung auf einen Heimsieg am Leben.
Nach sieben Sekunden ist alles vorbei
Lange dauerte die Verlängerung allerdings nicht. Gerade einmal sieben Sekunden waren gespielt, als Le Coultre für Genève-Servette traf und den Genfern den Sieg sicherte.
Für die Lakers ist die Niederlage bitter. Sie hatten sich über weite Strecken mehr Chancen erarbeitet und mussten sich am Ende trotzdem mit einem Punkt zufriedengeben. Vor allem die fehlende Effizienz dürfte den Rapperswilern zu denken geben.
Bereits am Freitag geht es weiter
Lange Zeit, sich über die verpassten Punkte zu ärgern, bleibt den Lakers nicht. Am Freitag, 30. Oktober, wartet auswärts der HC Davos. Dort wollen die Rapperswiler an ihre gute Leistung anknüpfen und vor allem vor dem gegnerischen Tor effizienter werden. Denn das Spiel gegen Genève-Servette hat gezeigt, dass die Lakers durchaus zu Chancen kommen. Entscheidend wird sein, diese künftig auch konsequenter zu nutzen.
