Der FC Thun hat seine erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte mit einem 1:1-Unentschieden beim FC St. Gallen abgeschlossen. In einer intensiven und umkämpften Partie sicherten sich die Berner Oberländer dank einer starken Schlussphase einen verdienten Punkt.
Ausgeglichene erste Halbzeit mit Vorteilen für Thun
Die Gastgeber übernahmen zu Beginn das Spieldiktat und liessen den Ball kontrolliert durch die eigenen Reihen laufen. Die neu formierte Thuner Startelf brauchte etwas Zeit, um ins Spiel zu finden, überzeugte jedoch früh durch eine konzentrierte Defensivleistung und liess kaum klare Torchancen zu.
Mit zunehmender Spieldauer fand Thun besser in die Partie und setzte offensiv erste Akzente. Elmin Rastoder kam zu mehreren Abschlüssen, die jedoch geblockt wurden. Auch Matoshi sorgte mit einer sehenswerten Aktion im Strafraum für Gefahr, verfehlte das Tor aber nur knapp.
Zwar hatte St. Gallen insgesamt mehr Abschlüsse, die gefährlicheren Aktionen gehörten in der ersten halben Stunde jedoch den Gästen. Eine gute Möglichkeit von Kastriot Imeri wurde im letzten Moment verteidigt. Auf der Gegenseite klärte Spycher einen Freistoss auf der Linie und verhinderte einen Rückstand.
Kurz vor der Pause erhöhten beide Teams nochmals den Druck. Boukhalfa vergab eine gute Möglichkeit, während Stevanovic kurz darauf nur die Latte traf. So ging es torlos in die Halbzeitpause.
Führung für St. Gallen
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv. Direkt nach Wiederanpfiff prüfte Vogt die Thuner Defensive, ehe Thun selbst zwei gute Chancen verzeichnete. In der 56. Minute traf Rastoder nach einer starken Aktion nur den Pfosten. Wenig später fiel die Führung für die Gastgeber: Nach einem Konter in Überzahl legte Vogt im Strafraum quer, und Corsin Konietzke stand richtig und traf zum 1:0.
Schnelle Antwort von Thun
In der 71. Minute fiel der Ausgleich: Michael Heule brachte den Ball auf den zweiten Pfosten, wo er direkt abschloss und unter die Latte traf, das 1:1.
In der Schlussphase drückte Thun sogar auf den Sieg. Die beste Möglichkeit für St. Gallen resultierte aus einem Ballverlust, doch Quintillà setzte den Ball über das Tor. Auf der anderen Seite verfehlte Meichtry mit einem Distanzschuss nur knapp das Ziel.
Auch in der Nachspielzeit war Thun nochmals nahe am Siegtreffer, doch der entscheidende Abschluss wollte nicht mehr fallen.
