Der FC Sion hat am letzten Spieltag der regulären Saison ein starkes Zeichen gesetzt und sich mit einem überzeugenden Auftritt gegen Lausanne-Sport nicht nur drei wichtige Punkte gesichert, sondern auch seine Ambitionen für die entscheidende Phase der Meisterschaft eindrucksvoll unterstrichen.
Klare Zielsetzung vor dem Anpfiff
Am letzten Spieltag der regulären Saison stand für den FC Sion mehr auf dem Spiel als nur drei Punkte. Gegen Lausanne-Sport wollten die Walliser nicht nur ihre Position in der Tabelle festigen, sondern auch ein Zeichen im Hinblick auf die bevorstehende Championship Group setzen.
Eine erste Halbzeit ohne grosse Highlights
Die Partie begann verhalten. Beide Mannschaften agierten diszipliniert und liessen defensiv wenig zu, wodurch klare Torchancen zunächst Mangelware blieben. Das Spielgeschehen konzentrierte sich vor allem auf das Mittelfeld, wo sich beide Teams neutralisierten.
Dennoch konnte sich der FC Sitten zwei nennenswerte Möglichkeiten erarbeiten, beide durch Nivokazi. In der 20. Minute setzte er einen Kopfball nach einer Flanke etwas zu weit am Tor vorbei. Kurz vor der Pause hatte er die Führung auf dem Fuss, scheiterte jedoch im Eins-gegen-eins am stark reagierenden Torhüter von Lausanne-Sport. So ging es torlos in die Kabinen, auch wenn Sitten leichte Vorteile verbuchen konnte.
Kololli bringt die Wende
Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf. Doch in der 57. Minute fiel schliesslich der erlösende Treffer: Nach einer gelungenen Aktion über Nivokazi landete der Ball bei Benjamin Kololli, der mit einem präzisen Rechtsschuss zur verdienten Führung traf.
Dieser Treffer wirkte wie ein Befreiungsschlag. Der FC Sion gewann sichtbar an Selbstvertrauen und übernahm zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Lausanne-Sport hingegen tat sich schwer, auf den Rückstand zu reagieren.
Chancen, Rückschläge und die Entscheidung
In der Folge drängte Sion auf die Vorentscheidung. Numa Lavanchy hatte in der 70. Minute eine gute Gelegenheit, doch sein Abschluss wurde vom Torhüter pariert. Kurz darauf bot sich die grosse Chance vom Punkt: Nach einem Foul entschied der Schiedsrichter auf Penalty. Captain Ali Kabacalman trat an, setzte den Ball jedoch über das Tor und vergab die Möglichkeit, frühzeitig alles klarzumachen.
Die Reaktion der Mannschaft fiel jedoch beeindruckend aus. Nur wenig später wurde ein zweiter Strafstoss zugesprochen. Dieses Mal übernahm Ilyas Chouaref Verantwortung und verwandelte souverän zur 2:0-Führung. Nur Minuten danach folgte die endgültige Entscheidung: Surdez nutzte eine Vorlage von Berdayes eiskalt und erhöhte auf 3:0. Damit war die Partie entschieden, und die Schlussphase verlief ohne grössere Spannung.
Nächste Herausforderung in Basel Weiter geht es für den FC Sion am Sonntag, 26. April, mit einem Auswärtsspiel in Basel. Dort wartet die nächste Bewährungsprobe, falls das Spiel nach dem Brand im St. Jakob Park stattfinden kann.
