Starke Wende – FC Bülach übernimmt die Tabellenspitze

Starke Wende – FC Bülach übernimmt die Tabellenspitze

Der FC Bülach hat sich am Sonntag mit einem 3:1-Heimsieg gegen den FC Dübendorf an die Tabellenspitze der 2. Liga, Gruppe 2, gespielt. Dabei sah zunächst vieles nach einem schwierigen Nachmittag aus. Erst nach dem Rückstand nach der Pause kam Bülach richtig ins Rollen und drehte die Partie innerhalb weniger Minuten.

Wenig Spielfluss vor der Pause

Die erste Halbzeit verlief aus Bülacher Sicht eher zäh. Dübendorf stand kompakt und machte es dem Heimteam schwer, ins Spiel zu kommen. Bülach hatte zwar mehr Ballbesitz, fand aber nur selten den Weg in die gefährliche Zone. So blieb es bis zur Pause beim 0:0.

Kurz nach dem Seitenwechsel geriet der FCB dann sogar in Rückstand. Nach einem Ballverlust in der Defensive kam es im Strafraum zu einem Foul. Den anschliessenden Penalty verwandelte Dübendorf sicher zum 1:0.

Bülach zeigt die richtige Reaktion

Der Gegentreffer hatte allerdings einen positiven Effekt. Plötzlich spielte Bülach mit deutlich mehr Tempo und Zug nach vorne. Die Kombinationen wurden besser, über die Flügel entstand mehr Gefahr und die Gastgeber übernahmen immer mehr das Spiel.

In der 53. Minute fiel schliesslich der Ausgleich. Salah Kermi fasste sich ein Herz und traf mit einem sehenswerten Schuss zum 1:1. Nur vier Minuten später durfte Bülach erneut jubeln. Nach einer schönen Kombination über Bekim Bushati traf Riccardo Frei zur 2:1-Führung. Aus dem Rückstand war innerhalb kürzester Zeit eine Führung geworden.

Bushati macht den Deckel drauf

Auch nach der Führung blieb der FCB die aktivere Mannschaft. Dübendorf fand kaum noch zurück ins Spiel, während Bülach weiter nach vorne spielte. In der 73. Minute sorgte Bekim Bushati für die Entscheidung. Nach seiner starken Vorstellung belohnte er sich mit dem Treffer zum 3:1.

Dabei blieb es bis zum Schlusspfiff. Dank der starken Reaktion nach der Pause holt sich der FC Bülach drei Punkte und steht damit neu an der Spitze der Tabelle. Ein erfolgreicher Nachmittag auf dem Erachfeld und vor allem ein Comeback, das sich sehen lassen konnte.