Pfadi Winterthur gewinnt das Zürcher Kantonsduell bei GC Amicitia mit 32:27. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit steigert sich Pfadi nach der Pause und bringt den Sieg souverän ins Ziel.
Pfadi erwischt den besseren Start
Nach der Niederlage gegen Wacker Thun wollte Pfadi Winterthur im Kantonsduell gegen GC Amicitia eine Reaktion zeigen. Das gelang zunächst gut. Die Winterthurer fanden schnell ins Spiel und legten mit Treffern von Faris Colakovic, Mehdi Ben Romdhane und Tim Rellstab vor. Nach rund 16 Minuten stand es 10:6 für die Gäste. Auch in der Defensive arbeitete Pfadi konzentriert. Dahinter sorgte Rickard Frisk mit einigen starken Paraden dafür, dass der Vorsprung zunächst Bestand hatte.
GC bleibt dran
Ganz so einfach wollte es GC Amicitia den Winterthurern aber nicht machen. Pfadi leistete sich einige technische Fehler und liess mehrere Chancen liegen. Die Gastgeber nutzten das aus und kamen immer besser ins Spiel. Kurz vor der Pause war der Vorsprung schliesslich weg: GC erzielte den Ausgleich zum 14:14. Damit begann die Partie nach 30 Minuten praktisch wieder bei null.
Nach der Pause übernimmt Pfadi
Nach dem Seitenwechsel zeigte Pfadi dann, warum die Mannschaft die zwei Punkte unbedingt mitnehmen wollte. Rellstab, Köder und Ben Romdhane trafen kurz hintereinander und sorgten für einen schnellen 17:14-Vorsprung.
Nun war Pfadi wieder deutlich konsequenter. Die Winterthurer spielten mit mehr Tempo und liessen GC weniger Raum. In der 38. Minute erhöhte Rellstab auf 20:15. Die Zürcher versuchten zwar nochmals heranzukommen, doch Pfadi hatte nun die Partie im Griff.
Frisk wird zum wichtigen Rückhalt
Einen grossen Anteil daran hatte Torhüter Rickard Frisk. Der Schwede zeigte eine starke Leistung und kam auf 13 Paraden. Mit einer Abwehrquote von 35 Prozent hielt er sein Team gerade in wichtigen Momenten im Spiel.
Auch offensiv überzeugte Pfadi. Faris Colakovic war mit acht Treffern der erfolgreichste Winterthurer. Ben Romdhane erzielte sechs Tore, Rellstab vier. Lukas Köder blieb bei seinen drei Versuchen sogar ohne Fehlwurf.
Cuencas macht alles klar
In der Schlussphase liess Pfadi nichts mehr anbrennen. Mischa Romer traf zum 28:24, danach sorgten Ben Romdhane und Tiago Cuencas für die endgültige Entscheidung.
Cuencas legte in den letzten Minuten nochmals nach und erzielte insgesamt sieben Treffer bei nur acht Versuchen. Sein Tor zum 32:27 war gleichzeitig der Schlusspunkt einer Partie, in der Pfadi nach der Pause den entscheidenden Schritt machte. Damit holt sich Pfadi zwei wichtige Punkte und zeigt nach der Niederlage gegen Wacker Thun die gewünschte Reaktion.
Weiter geht es im Cup
Viel Zeit zum Ausruhen bleibt den Winterthurern nicht. Bereits am Freitag, 9. Oktober, steht die nächste Partie auf dem Programm. Im Mobiliar Handball Cup trifft Pfadi um 19.30 Uhr auswärts in der Sporthalle Waldegg auf die SG Wädenswil/Horgen.

