Souveräner Sieg gegen die Kadetten – Heimsieg im Spitzenspiel gegen die Kadetten Schaffhausen

Souveräner Sieg gegen die Kadetten – Heimsieg im Spitzenspiel gegen die Kadetten Schaffhausen

Der HC Kriens-Luzern gewinnt das Spitzenspiel gegen die Kadetten Schaffhausen mit 38:32 und zeigt damit eine starke Reaktion auf die Niederlage gegen Magdeburg. Vor allem nach der Pause kommt der HCKL richtig ins Rollen und holt sich verdient die nächsten zwei Punkte.

Die Krienser kommen immer besser ins Spiel

Ganz einfach machte es sich der HCKL zu Beginn allerdings nicht. Die Kadetten erwischten den besseren Start und führten nach sieben Minuten mit 6:3. Danach kamen die Krienser aber immer besser in die Partie. Die Abwehr stand stabiler, vorne wurden die Chancen besser genutzt und plötzlich war auch die Energie in der Halle da.

Zwischen der 17. und 22. Minute legte der HCKL einen 6:0-Lauf hin und drehte das Spiel. Aus dem 8:11 wurde innerhalb weniger Minuten ein 14:11. Einen wichtigen Anteil daran hatte Kristian Pilipovic. «Pipo» hielt mehrere schwierige Bälle und brachte die Schaffhauser immer wieder zur Verzweiflung. Nach jeder Parade wurde es in der Halle lauter und schon bald waren die bekannten «Pipo, Pipo»-Rufe zu hören. Der HCKL hatte die Partie nun besser im Griff und ging mit einer 18:15-Führung in die Pause.

Nach der Pause lässt der HCKL nicht mehr locker

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft dann, was an diesem Abend möglich war. Die Abwehr arbeitete konsequenter, vorne wurden die Chancen genutzt und die Fehler deutlich weniger. Die Kadetten fanden kaum noch ein Mittel gegen die Krienser.

Besonders Nikola Bilyk bekam die Schaffhauser Defensive nicht in den Griff. Der Österreicher erzielte insgesamt zehn Tore und war immer wieder zur Stelle, wenn es wichtig wurde. Sein schönster Treffer fiel in der 47. Minute. Nachdem Pilipovic einen Abschluss der Kadetten im 7-gegen-6 pariert hatte, landete der Ball bei Bilyk. Er sah sofort, dass das Tor leer war, und traf über das gesamte Spielfeld zum 33:23. Die Halle stand Kopf. Kurz darauf wurde es sogar noch deutlicher. Der HCKL legte einen 8:0-Lauf hin und führte plötzlich mit 35:23. Damit war die Partie entschieden.

In den letzten Minuten konnten auch die Spieler zum Einsatz kommen, die bisher weniger Spielzeit erhalten hatten. Die Kadetten kamen nochmals etwas näher heran, doch am Heimsieg der Krienser gab es nichts mehr zu rütteln. Am Ende stand es 38:32.