Der FC Rapperswil-Jona bleibt bei Stade Lausanne Ouchy ohne Punkte. In einer lange ausgeglichenen Partie fehlte dem FCRJ vor dem Tor die nötige Konsequenz. SLO nutzte seine wenigen Chancen dagegen eiskalt und setzte sich dank zwei Treffern von Keasse Bah mit 2:0 durch.
Ausgeglichener Beginn
Nach dem überraschenden 1:1 gegen den FC Aarau in der vergangenen Runde war bereits klar, dass den FCRJ in Lausanne keine einfache Aufgabe erwarten würde. Entsprechend umkämpft begann die Partie.
Beide Teams versuchten, offensiv Akzente zu setzen, doch wirklich gefährlich wurde es zunächst nur selten. Viel spielte sich im Mittelfeld ab und zahlreiche Angriffe endeten bereits rund um den Strafraum.
Frühe Führung für SLO
Die Gastgeber machten aus ihrer ersten guten Möglichkeit gleich mehr. In der 6. Minute traf Keasse Bah zur frühen Führung für SLO.
Der FCRJ liess sich davon nicht aus der Ruhe bringen und blieb dran. Im Spiel nach vorne fehlte allerdings die letzte Konsequenz. Zwar kam Rapperswil-Jona immer wieder in die Nähe des gegnerischen Strafraums, klare Torchancen blieben aber aus.
FCRJ sucht den Ausgleich
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel etwas offener. SLO hatte bei einem Pfostenschuss zunächst Pech, danach kam auch der FCRJ zu besseren Möglichkeiten.
Rapperswil-Jona erhöhte in der Schlussphase den Druck und wollte unbedingt noch den Ausgleich erzielen. Doch trotz mehr Ballbesitz und offensiver Bemühungen fand der FCRJ keinen Weg durch die Lausanner Defensive.
Entscheidung kurz vor Schluss
Als der FCRJ nochmals alles nach vorne warf, schlug SLO ein zweites Mal zu. In der 89. Minute traf Keasse Bah aus der Distanz und sorgte mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung.
Der FCRJ konnte darauf nicht mehr reagieren. SLO brachte die Führung über die letzten Minuten und durfte sich über drei Punkte freuen.
Zu wenig aus den Möglichkeiten gemacht
Für den FCRJ ist die Niederlage besonders ärgerlich, weil die Partie lange offen war. Rapperswil-Jona war keineswegs klar unterlegen, konnte seine eigenen Möglichkeiten aber nicht konsequent genug nutzen.
SLO zeigte sich in dieser Hinsicht deutlich effizienter. Zwei Tore aus wenigen guten Chancen reichten den Lausannern, um ein enges Spiel für sich zu entscheiden.
