Fabian Rohner rettete dem FC Winterthur in der Nachspielzeit einen Punkt gegen den Tabellenführer FC Stade-Lausanne-Ouchy.
Früher Rückstand für den FCW
Winterthur erwischt keinen optimalen Start. Bereits in der 10. Minute zeigte der Schiedsrichter nach einem Foul auf den Punkt. Stade-Lausanne-Ouchy liess sich diese Chance nicht nehmen und ging per Penalty mit 1:0 in Führung.
Der frühe Rückstand brachte Winterthur jedoch nicht völlig aus dem Konzept. Die Mannschaft versuchte, schnell zu reagieren und kam immer wieder gefährlich nach vorne.
Ein ausgeglichenes Spiel
In der Folge ging es auf dem Platz hin und her. Mal hatte der FCW etwas mehr vom Spiel, dann übernahm wieder der Leader die Kontrolle. Beide Mannschaften kamen zu Möglichkeiten, wirklich zwingend wurde es aber nur selten.
Winterthur erhöhte mit zunehmender Spieldauer den Druck und suchte den Ausgleich. Die 6300 Fans auf der Schützenwiese unterstützten ihre Mannschaft lautstark und hofften auf den Treffer zum 1:1.
Dieser fiel auch zumindest vermeintlich. Antonio Marchesano traf und brachte die Schützenwiese kurzzeitig zum Jubeln. Doch die Freude hielt nicht lange. Der Schiedsrichter entschied auf Abseits und erkannte den Treffer ab.
Diskussionen um den Strafraum
Der FCW liess sich davon nicht entmutigen und spielte weiter nach vorne. Kurz darauf sorgte eine weitere Szene für Aufregung. Nach einem Handspiel im Strafraum forderten die Winterthurer vehement einen Elfmeter.
Doch der Pfiff blieb aus. Die Proteste der FCW-Spieler änderten nichts an der Entscheidung und das Spiel lief weiter.
Mit jeder Minute wurde die Situation für Winterthur schwieriger. Die Gäste verteidigten ihre Führung und der FCW musste gleichzeitig aufpassen, nicht noch den zweiten Gegentreffer zu kassieren. Die Uhr lief unerbittlich weiter und es sah lange danach aus, als würde der Tabellenführer die drei Punkte aus Winterthur mitnehmen.
Rohner sorgt für die Erlösung
Doch der FCW gab nicht auf. Bis zur letzten Sekunde kämpfte die Mannschaft um den Ausgleich und wurde dafür belohnt.
In der Nachspielzeit spielte Théo Golliard den Ball sauber in den Strafraum. Dort stand Fabian Rohner genau richtig. Der Winterthurer blieb ruhig, behielt die Nerven und setzte den Ball zum 1:1 ins Netz.
Was danach auf der Schützenwiese passierte, war pure Erleichterung. Die Spieler stürmten zu Rohner, auf den Rängen brachen alle Dämme. Nach dem langen Anrennen war der Ausgleich endlich da und das ausgerechnet in den letzten Sekunden der Partie.
