Sechste Niederlage in Folge – Villmergen wartet weiter auf die Wende

Sechste Niederlage in Folge – Villmergen wartet weiter auf die Wende

Die nächste Niederlage ist Tatsache: Der FC Villmergen verliert auswärts gegen den FC Wettingen mit 0:2 und muss damit die sechste Pflichtspielniederlage in Folge hinnehmen. Im Abstiegskampf wird die Situation für die Freiämter immer schwieriger. Nun soll im kommenden Heimspiel gegen den FC Würenlingen endlich die Wende gelingen.

Villmergen hält dagegen

Vor dem Gastspiel im altehrwürdigen Stadion Altenburg war der Druck bereits gross. Weil die zweite Mannschaft des FC Wohlen im Abstiegskampf drei Punkte holen konnte, waren die Villmerger gefordert. Gegen den FC Wettingen erwischten allerdings zunächst die Gastgeber den besseren Start.

Schon in den ersten zehn Minuten wurde es zweimal gefährlich, doch beide Male rettete das Aluminium für die Gäste. Danach fand auch Villmergen besser in die Partie und hielt mit viel Einsatz dagegen. Spielerisch blieb die Begegnung auf beiden Seiten überschaubar. Klare Torchancen waren selten, und so spielte sich das Geschehen grösstenteils zwischen den beiden Strafräumen ab.

Kurz vor der Pause bot sich den Freiämtern dann die Chance zur Führung. Nach einem Eckball von Luis Hediger kam Justin Comas, der gerade erst von einer Verletzung zurückgekehrt war, völlig frei zum Kopfball. Wettingens Torhüter Altin Xhemaili reagierte jedoch stark und verhinderte den Rückstand. Damit blieb es zur Pause beim 0:0.

Zwei Gegentore entscheiden die Partie

Nach dem Seitenwechsel machte Wettingen zunächst dort weiter, wo es aufgehört hatte, und setzte Villmergen mit mehreren Eckbällen unter Druck. Die Gäste überstanden diese Phase, mussten in der 54. Minute aber doch den ersten Gegentreffer hinnehmen.

Remo Ducret behauptete sich im Mittelfeld und erkannte die Lücke in der Villmerger Hintermannschaft. Sein Zuspiel in die Tiefe fand Enea Racale, der sich die Chance nicht entgehen liess und zum 1:0 einschob.

Villmergen musste reagieren, fand in der Offensive aber nur selten die nötigen Lösungen. Mit zunehmender Spieldauer gingen die Gäste mehr Risiko ein, was Wettingen Platz für Gegenangriffe verschaffte. Einer davon führte kurz vor Schluss zur Entscheidung: In der 89. Minute traf Remo Ducret zum 2:0.

Die Villmerger kämpften bis zum Ende weiter, konnten dem Spiel aber keine Wende mehr geben. Letztlich fehlte es vor allem an der Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor. Zu selten gelang es, die Wettinger Abwehr ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.