Pfadi Winterthur überzeugt im Europacup – Der nächste Schritt ist geschafft

Pfadi Winterthur überzeugt im Europacup – Der nächste Schritt ist geschafft

Pfadi Winterthur gewinnt auch das Rückspiel gegen IFK Handball Helsinki. Vor heimischem Publikum setzt sich Pfadi mit 39:32 durch und zieht mit einem Gesamtscore von 81:64 in die nächste Runde des EHF European Cups ein. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit steigern sich die Winterthurer nach der Pause und machen den nächsten Schritt auf europäischer Bühne.

Umkämpfte erste Halbzeit

Mit dem 42:32-Auswärtssieg aus dem Hinspiel hatte sich Pfadi Winterthur eine gute Ausgangslage geschaffen. Trotzdem war klar, dass die Finnen im Rückspiel nochmals alles versuchen würden. Entsprechend konzentriert musste Pfadi in die Partie starten.

Den besseren Beginn erwischten zunächst die Gäste, die mit 1:3 in Führung gingen. Pfadi fand jedoch schnell ins Spiel zurück und drehte den Rückstand mit drei Treffern in Folge zum 4:3.

Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit hohem Tempo. Beide Teams suchten immer wieder den Weg zum Tor, während sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Pfadi lag zwischenzeitlich vorne, doch Helsinki blieb dran und nutzte seine Chancen. So ging es nach einer intensiven ersten Halbzeit mit einem 16:16 in die Pause.

Nach der Pause dreht Pfadi auf

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst offen. Helsinki erwischte erneut den besseren Start und ging mit 16:18 in Führung. Die Winterthurer liessen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Mischa Romer sorgte wenig später für den Ausgleich zum 18:18.

In der Folge fand Pfadi immer besser ins Spiel und übernahm zunehmend die Kontrolle. Während Helsinki lange dagegenhielt, gelang es den Gastgebern, sich nach und nach einen Vorsprung zu erarbeiten.

Besonders Mehdi Ben Romdhane und David Knežević übernahmen in dieser Phase Verantwortung und sorgten mit wichtigen Treffern für den Unterschied. Nach dem 29:26 durch Knežević erhöhte Ben Romdhane auf 30:26. Mit weiteren Toren von Ivan Simić und Tiago Cuencas wuchs der Vorsprung auf 34:27 an. Damit war die Entscheidung praktisch gefallen.

In den Schlussminuten liess Pfadi nichts mehr anbrennen. Für einen besonderen Moment sorgte Torhüter Leonard Grazioli, der selbst einen Treffer erzielte. Mathis Rüegger setzte mit dem 39:32 den Schlusspunkt und machte den Heimsieg perfekt.