Der EV Zug gewinnt gegen den HC Lugano mit 7:2. Einfach haben es die Zuger zu Beginn aber nicht. Die Mannschaft findet nur langsam ins Spiel und macht einige Fehler. Erst zwei Tore innerhalb von nur 13 Sekunden bringen die Wende. Danach läuft es für den EVZ deutlich besser und Lugano hat immer mehr Mühe, mitzuhalten.
Mühsamer Start für die Zuger
Im zweiten Heimspiel in der modernisierten OYM Hall läuft es für den EVZ zunächst nicht rund. Viele Pässe kommen nicht genau an und die Scheibe springt den Spielern immer wieder vom Stock. Auch im Powerplay gelingt den Zugern vorerst wenig. Lugano macht viel Druck und lässt dem EVZ kaum Zeit, in Ruhe zu spielen. Dadurch wird die Partie hektisch und beide Mannschaften müssen um jede gute Chance kämpfen.
Viele Verletzte bei Lugano
Lugano hat momentan mit grossen Verletzungssorgen zu kämpfen. Acht Spieler fallen aus, weshalb die Mannschaft besonders gefordert ist. Trotzdem zeigt das Team viel Einsatz und versucht, die fehlenden Spieler gemeinsam zu ersetzen. Auch beim EV Zug fehlen vier Spieler: Egli, Schneller, Bengtsson und Martschini. Bei Martschini könnte die Rückkehr allerdings schon bald bevorstehen.
Zwei Tore in 13 Sekunden bringen die Wende
Nach dem schwierigen Start gelingt dem EVZ endlich der Ausgleich. Bei der Abwehr kommen sich mehrere Lugano-Spieler gegenseitig in die Quere und machen es den Zugern dadurch leichter. Kurz darauf trifft der EVZ auch im Powerplay und geht in Führung.
Innerhalb von nur 13 Sekunden fallen zwei Tore. Dieser Doppelschlag gibt den Zugern neuen Schwung und verändert das Spiel. Luganos Torhüter Mayer hatte bis dahin einige starke Paraden gezeigt. Als er den Puck hinter dem eigenen Tor jedoch nicht schnell genug weiterspielt, nutzt Senteler die Gelegenheit aus. Damit bringt er den EVZ endgültig auf Kurs.
Senteler trifft gleich zweimal
Lugano versucht danach, nochmals ins Spiel zurückzufinden. Die Zuger lassen das aber nicht lange zu und bauen ihren Vorsprung weiter aus. Senteler trifft ein zweites Mal und zeigt, wie gut er momentan in Form ist.
Der 34-jährige Center ist eigentlich vor allem für seine defensive Arbeit bekannt. In dieser Saison überzeugt er aber auch mit seinen offensiven Leistungen. Wenn er so weitermacht, könnte er seine Punkteausbeute aus der letzten Saison deutlich übertreffen.
Am Ende ein klarer Sieg
Nach den anfänglichen Schwierigkeiten kommt der EV Zug immer besser ins Spiel. Die Mannschaft nutzt ihre Chancen und lässt Lugano kaum noch Möglichkeiten, zurückzukommen. Am Ende steht ein klarer 7:2-Sieg für den EVZ.
Die Partie zeigt, dass die Zuger auch dann gefährlich werden können, wenn sie nicht optimal starten. Sobald das Zusammenspiel funktioniert und die Chancen genutzt werden, kann die Mannschaft den Gegner stark unter Druck setzen.

