Nach der Pause nicht zu stoppen – Pfadi Winterthur verliert Spiel 1 im Halbfnal

Nach der Pause nicht zu stoppen – Pfadi Winterthur verliert Spiel 1 im Halbfnal

Nach einer intensiv geführten und lange ausgeglichenen ersten Halbzeit dreht der HC Kriens-Luzern das erste Spiel der Playoff-Halbfinalserie nach der Pause klar zu seinen Gunsten. Mit einer deutlich erhöhten Intensität in der Defensive und konsequenter Chancenverwertung ziehen die Gastgeber im zweiten Durchgang davon und sichern sich einen verdienten 38:27-Heimsieg in der Pilatus Arena.

Ausgeglichener Start in der Pilatus Arena

Vor 2’300 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Pilatus Arena entwickelte sich zum Auftakt der Halbfinalserie zwischen dem HC Kriens-Luzern und dem QHL-Team eine intensive und temporeiche Partie. Beide Mannschaften starteten mit viel Energie, suchten früh den Abschluss und setzten auf ein hohes Spieltempo.

Pfadi Winterthur zeigte sich von Beginn weg gut eingestellt und hielt physisch wie spielerisch stark dagegen. Besonders in der Defensive gelang es, die Angriffswellen der Gastgeber zunächst gut zu kontrollieren. Auch offensiv fand man immer wieder Lösungen gegen die kompakte Abwehr der Luzerner.

Starke erste Halbzeit des QHL-Teams

Im Verlauf der ersten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Kriens-Luzern setzte wie erwartet auf seine Laufstärke und schnelle Angriffe, doch Winterthur hielt konsequent dagegen.

Ramon Kusnandar konnte sich mehrfach mit wichtigen Paraden auszeichnen und hielt seine Mannschaft im Spiel. Vorne sorgten Tim Rellstab und Alessio Lioi neben Topscorer Niclas Mierzwa für wichtige Impulse. Durch gut herausgespielte Angriffe und konsequente Abschlüsse blieb die Partie bis zur Pause völlig ausgeglichen. Mit einem knappen 17:18-Rückstand aus der Sicht von Pfadi Winterthur ging es in die Kabine.

Wendepunkt nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der HC Kriens-Luzern spürbar das Tempo. Die Gastgeber agierten nun konsequenter im Abschluss und nutzten kleine Fehler der Zürcher sofort aus. Innerhalb weniger Minuten konnte sich Kriens-Luzern erstmals deutlicher absetzen.

Besonders der Zeitraum rund um die 42. Spielminute erwies sich als entscheidend: Aus dem knappen Rückstand wurde ein Fünf-Tore-Defizit (19:25), das die Partie nachhaltig prägte. In dieser Phase fehlte den Gästen zunehmend die Stabilität im Angriffsspiel.

Kriens-Luzern spielt seine Klasse aus

Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit zeigte der HC Kriens-Luzern seine gesamte Qualität. Insbesondere die Achse Sigrist–Sipic setzte immer wieder entscheidende Akzente, sowohl im Spielaufbau als auch im Abschluss.

Auch Torhüter Bonnefoi wuchs im zweiten Durchgang über sich hinaus und avancierte gemeinsam mit seiner stabilen Abwehrreihe zu einem entscheidenden Faktor. Immer wieder scheiterte Winterthur an seiner konsequenten Defensive, wodurch der Rückstand weiter anwuchs.

Deutlicher Endstand im ersten Halbfinalspiel

Am Ende musste sich das QHL-Team mit 27:38 geschlagen geben. Während die erste Halbzeit noch auf Augenhöhe verlief, entschied Kriens-Luzern die Partie klar im zweiten Durchgang für sich.