Die SC Rapperswil-Jona Lakers kommen weiterhin nicht auf Touren. Gegen den EHC Biel zeigen die Rosenstädter phasenweise eine gute Leistung und erarbeiten sich zahlreiche Torchancen. Am Ende stehen sie aber erneut mit leeren Händen da. Die Bieler setzen sich auswärts mit 3:2 durch und sorgen dafür, dass die Lakers zum vierten Mal in Folge als Verlierer vom Eis gehen.
Lakers starten mit viel Zug aufs Tor
Im ersten Drittel sind die Lakers bemüht, das Spiel an sich zu reissen. Vor allem zwischen der 11. und 14. Minute kommen sie zu mehreren guten Möglichkeiten. Dominic Lammer, Hornecker, Moy, Jensen und Pilut versuchen ihr Glück, doch der Bieler Torhüter hält seinen Kasten sauber. Auch das Torgehäuse steht den Gastgebern im Weg. So geht es ohne Treffer in die erste Pause – obwohl für die Lakers durchaus mehr drinliegt.
Biel nutzt seine Chancen
Im Mitteldrittel zeigen sich die Gäste vor dem Tor effizienter. Jonah Neuenschwander bringt Biel in Führung, wenig später bauen die Seeländer ihren Vorsprung auf 2:0 aus. Die Lakers müssen reagieren und finden noch vor der zweiten Pause eine Antwort.
Im Powerplay dauert es gerade einmal sechs Sekunden, bis der Puck im Netz liegt. Captain Nico Dünner verkürzt nach einem wuchtigen Abschluss von Lawrence Pilut auf 1:2. Der Treffer bringt die Lakers zurück ins Spiel und lässt die Hoffnung auf Punkte wieder aufleben.
Hoffnung bis zum Schluss
Auch im Schlussdrittel bleibt die Partie offen. In der 45. Minute gelingt Biel allerdings ein weiterer Treffer, womit die Gäste wieder mit zwei Toren vorne liegen. Die Lakers geben sich nicht auf und kommen nochmals heran. Für eine komplette Wende reicht es jedoch nicht mehr. Biel verteidigt den Vorsprung bis zur Schlusssirene und nimmt drei Punkte mit nach Hause.
Viele Schüsse, zu wenig Ertrag
Besonders ärgerlich ist die Niederlage mit Blick auf die Statistik: Die Lakers geben mehr als doppelt so viele Schüsse auf das gegnerische Tor ab wie Biel. Trotzdem erzielen sie am Ende einen Treffer weniger. Der Aufwand stimmt über weite Strecken, doch vor dem Tor fehlt die nötige Konsequenz. Genau das macht den Unterschied zwischen den beiden Teams aus.
Jetzt braucht es eine Reaktion
Vier Niederlagen in Serie sind für die Lakers ein deutlicher Rückschlag. Die Mannschaft zeigt zwar, dass sie sich Chancen erarbeiten kann, belohnt sich dafür aber zu selten. Im Tabellenkeller wird die Situation damit zunehmend unangenehm. In den kommenden Spielen gegen Biel, Ambrì-Piotta und Kloten müssen die Rosenstädter deshalb möglichst bald wieder punkten. Ein Erfolgserlebnis könnte helfen, den Negativtrend zu stoppen und neues Selbstvertrauen zu gewinnen.
