Die Kadetten Schaffhausen bleiben in der EHF European League auf Kurs. Gegen den HC Izvidac feiern sie vor 1145 Zuschauerinnen und Zuschauern einen klaren 42:30-Sieg. Bereits zur Pause ist beim Stand von 23:11 eine Vorentscheidung gefallen. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigen die Schaffhauser eine starke Leistung.
Kadetten legen früh den Grundstein
Nach den deutlichen Siegen gegen Bukarest und Handball Stäfa wollten die Kadetten auch gegen den HC Izvidac nachlegen. Das gelang ihnen eindrücklich. Von Beginn weg waren die Schaffhauser hellwach und bestimmten das Spielgeschehen.
Mit einer starken Abwehr und einem gut aufgelegten Leon Bergmann im Tor machten sie es den Gästen schwer, zu guten Chancen zu kommen. Gleichzeitig nutzten die Kadetten ihre Möglichkeiten konsequent und kamen mit schnellen Gegenstössen immer wieder zu einfachen Toren. Bereits nach sechs Minuten nahm Izvidacs Trainer beim Stand von 5:1 sein erstes Team-Timeout. Doch auch danach liessen sich die Gastgeber nicht bremsen.
Eine wichtige Rolle spielte Josip Peric. Der Spielmacher traf auf seinen Heimatverein und überzeugte mit Übersicht und guten Zuspielen. In der 23. Minute bediente er Mikkel Olsen, der erstmals für eine Zehn-Tore-Führung sorgte. Captain Luka Maros und Odinn Thor Rikhardsson bauten den Vorsprung weiter aus. Beide erzielten am Ende neun Tore.
Auch nach der Pause bleibt Schaffhausen dominant
Nach dem Seitenwechsel machten die Kadetten dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Sie spielten mit viel Selbstvertrauen, nutzten die Fehler des Gegners aus und bauten ihren Vorsprung weiter aus. In der 48. Minute erhöhte Rikhardsson mit einem Gegenstoss auf 37:18 – der höchste Abstand des Abends.
Für den 40. Treffer war, wie schon gegen Handball Stäfa, Frederik Tilsted verantwortlich. In der Schlussphase konnte Trainer Jonas Wille seine Spieler wechseln und allen genügend Einsatzzeit geben.
Entsprechend zufrieden zeigte sich Wille nach dem Spiel. Besonders die ersten 40 Minuten hätten ihm gefallen: Abwehr, Torhüterleistung und Angriff hätten hervorragend funktioniert. Zudem sei es erfreulich gewesen, dass mehrere Spieler über sich hinausgewachsen seien.
Als Nächstes wartet Chambéry
Mit zwei klaren Siegen haben sich die Kadetten eine gute Ausgangslage in der Gruppenphase geschaffen. Nun können sie zunächst eine Woche durchatmen, bevor es in der European League weitergeht. Am kommenden Dienstag steht das Auswärtsspiel gegen Chambéry Savoie an.
Danach wartet wieder der Ligaalltag: Am 17. Oktober empfangen die Schaffhauser den RTV Basel. Mit den starken Auftritten der vergangenen Spiele im Rücken wollen die Kadetten den Schwung mitnehmen und auch die nächsten Herausforderungen erfolgreich meistern.

