Heimsieg gegen Bütschwil – FC Tobel-Affeltrangen schafft Ligaerhalt

Heimsieg gegen Bütschwil – FC Tobel-Affeltrangen schafft Ligaerhalt

Der FC Tobel-Affeltrangen feierte im Heimspiel gegen Bütschwil einen verdienten 3:0-Erfolg und sicherte sich damit drei Runden vor Saisonende auch rechnerisch den Verbleib in der 2. Liga. Der FCT wird somit in der Saison 2026/27 bereits zum fünften Mal in Folge in der zweithöchsten regionalen Spielklasse antreten.

Traumstart nach nur einer Minute

Die Tobler waren vor dem Anpfiff vor der bekannt starken Startphase der Bütschwiler gewarnt worden. Doch statt selbst unter Druck zu geraten, erwischten die Gastgeber einen Auftakt nach Mass. Bereits mit dem ersten Angriff kombinierten sie sich sehenswert über das gesamte Spielfeld. Huser blieb alleine vor Torhüter Oswald ruhig und schob den Ball durch dessen Beine zum frühen 1:0 ins Netz.

Mit der Führung im Rücken entwickelte sich eine ausgeglichene und faire Partie. Die Hausherren hatten leichte Vorteile im Spiel, doch Torchancen blieben zunächst auf beiden Seiten rar. Bütschwil kam durch einen knapp verzogenen Schlenzer und einen Abschluss, den Schellenbaum sicher entschärfte, zu seinen besten Möglichkeiten. Auf Tobler Seite verhinderten zweimal Aluminiumtreffer von Inauen und Huser einen weiteren Torerfolg.

Zweifel erhöht nach einer Stunde

Auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Stutz etwas aktiver. Nach knapp einer Stunde Spielzeit zahlte sich dies aus. Nach einem Ballverlust von Bütschwils Innenverteidiger Ott schalteten die Tobler schnell um. Ein abgefälschter Abschluss von Inauen landete direkt vor den Füssen von Zweifel, der nicht lange zögerte und zum 2:0 einschob.

Die Gäste versuchten daraufhin zu reagieren und kamen nach einer flachen Hereingabe zur grossen Chance auf den Anschlusstreffer. Fäh setzte den Ball aus kurzer Distanz jedoch über das Tor.

Qerfozi setzt den Schlusspunkt

In der Schlussphase verwaltete der FCT seinen Vorsprung souverän und setzte weiterhin offensive Akzente. Fast wäre dabei ein aussergewöhnlicher Treffer gelungen: Der eingewechselte Qerfozi erkannte, dass Torhüter Oswald weit vor seinem Kasten stand, und versuchte sein Glück aus rund 60 Metern. Sein Abschluss verfehlte das Tor nur knapp und strich über die Latte.

In der Nachspielzeit machte Qerfozi dann alles klar. Nach einem energischen Ballgewinn des ebenfalls eingewechselten Kramer wurde der Stürmer lanciert und vollendete mit einem abgeklärten Heber zum 3:0-Endstand.

Weisser Westen bleibt erhalten

Trotz des deutlichen Resultats benötigten die Gastgeber in den Schlussminuten auch etwas Fortune, um die Null zu halten. Ein Bütschwiler Treffer wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt. Zudem zeigte Schellenbaum kurz vor dem Schlusspfiff eine starke Parade im Eins-gegen-eins gegen Rüegg und sicherte seinem Team damit die weisse Weste.