Der SC Kriens startet gut in die Partie gegen Yverdon-Sport, geht früh in Führung und zeigt über weite Strecken viel Einsatz. Am Ende steht die Mannschaft trotzdem mit leeren Händen da. Nach einer schwierigen ersten Halbzeit und zwei weiteren Gegentoren nach dem Seitenwechsel reicht es trotz einer kämpferischen Leistung nicht mehr für eine Wende.
Frühe Führung, dann kommt Yverdon zurück
Der Plan war klar: Yverdon früh unter Druck setzen, die Räume eng machen und mutig nach vorne spielen. Das gelang dem SCK zu Beginn gut. Nach einem Ballgewinn im Strafraumbereich der Westschweizer kam Elio zum Abschluss und traf mit einem Schuss unter die Latte zur frühen Führung.
Lange hielt die Freude allerdings nicht an. Nach dem 1:0 liessen die Krienser Yverdon zu viel Platz. Die Gastgeber nutzten das aus und drehten die Partie mit zwei Treffern in der 23. und 28. Minute. Der SCK blieb dran und kam durch Nico zur Chance auf den Ausgleich. Stattdessen fiel kurze Zeit später das 3:1 für Yverdon. Damit ging es für die Krienser mit einem unnötig hohen Rückstand in die Pause.
Der SCK gibt nicht auf
Auch nach dem Seitenwechsel versuchte die Mannschaft, nochmals ins Spiel zurückzufinden. Die Krienser spielten weiter nach vorne, gingen mehr Risiko ein und suchten ihre Chance. Dabei entstanden allerdings auch Räume, die Yverdon konsequent nutzte. Zwei weitere Gegentreffer machten die Aufgabe noch schwieriger.
«Unser Start war gut, dann haben wir etwas den Faden verloren und Yverdon zu viele Räume überlassen. Nach dem Seitenwechsel haben wir nochmals alles versucht, um zurückzukommen, und sind mehr Risiko eingegangen, was Yverdon sehr effizient bestraft hat», sagt SCK-Cheftrainer Mike Winsauer.
Die Krienser steckten trotzdem nicht auf. Leandro Maksutaj sorgte mit einem schönen Abschluss aus rund 14 Metern in die lange Ecke noch für einen weiteren Treffer. Für eine Aufholjagd kam dieser jedoch zu spät.
Der Blick geht nach vorne
Der Einsatz stimmte, die Punkte fehlten. Der SCK kämpfte über die gesamte Spielzeit, suchte die Zweikämpfe und versuchte bis zum Schluss, etwas Zählbares mitzunehmen. Gegen ein spielerisch starkes und effizientes Yverdon reichte das diesmal nicht.
Viel Zeit zum Nachdenken bleibt nicht. Bereits am kommenden Freitag wartet mit Étoile Carouge die nächste Auswärtsaufgabe – erneut in der Westschweiz. Dann bietet sich dem SCK die nächste Chance, Punkte zu holen.
