Floorball Uri kämpft tapfer – UHC Thun eine Nummer zu gross

Floorball Uri kämpft tapfer – UHC Thun eine Nummer zu gross

Gegen den UHC Thun stand Floorball Uri in der zweiten Cuprunde vor einer schwierigen Aufgabe. Die Urner hielten lange gut dagegen und zeigten trotz des klaren Klassenunterschieds viel Einsatz. Am Ende setzte sich der NLB-Vertreter aber deutlich mit 10:2 durch.

Uri hält lange dagegen

Mit dem UHC Thun bekam es Floorball Uri in der zweiten Cuprunde mit einem echten Brocken zu tun. Der NLB-Vertreter reiste als klarer Favorit an. Trotzdem wollten sich die Stiere nicht verstecken. Mit einigen Veränderungen im Team und mehreren jungen Spielern aus der U21 nahm Uri die Herausforderung an.

Zu Beginn gelang das auch gut. Die Urner standen kompakt und machten es den Gästen schwer, zu guten Chancen zu kommen. Mit dem hohen Tempo der Thuner wurde es allerdings zunehmend schwieriger. Uri musste viel laufen und war oft damit beschäftigt, dem Ball hinterherzulaufen.

Nach zwölf Minuten fand Thun schliesslich eine Lücke und ging mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Pause folgte der nächste Rückschlag: Die Gäste trafen innerhalb kurzer Zeit zweimal und führten zur ersten Pause mit 3:0.

Diener bringt die Stiere zurück

Nach dem Seitenwechsel zeigte Floorball Uri ein anderes Gesicht. Die Stiere spielten mutiger und suchten häufiger den Weg nach vorne. Einer, der dabei besonders auffiel, war Andrin Diener.

Der junge Urner setzte sich in einem Zweikampf gegen einen Thuner Verteidiger durch, eroberte den Ball und schloss eiskalt zum 1:3 ab. Plötzlich war die Hoffnung auf eine Wende wieder da.

Thun liess sich davon aber nicht beeindrucken. Die Gäste übernahmen wieder die Kontrolle und zeigten immer wieder, weshalb sie in der NLB spielen. Uri kämpfte zwar weiter und warf alles hinein, konnte sich offensiv aber nur selten gefährlich in Szene setzen. Thun nutzte seine Möglichkeiten konsequent und erhöhte bis zur zweiten Pause auf 7:1.

Ein kurioser Treffer zum 2:9

Im Schlussdrittel nahm Thun etwas Tempo heraus. Dadurch kam Uri häufiger an den Ball und konnte das Spiel offener gestalten. Wirklich gefährlich blieben aber vor allem die Gäste, wenn sie schnell nach vorne spielten. Zwei weitere Kontertore sorgten für das 9:1.

Aufgeben kam für die Stiere trotzdem nicht infrage. In der 52. Minute sorgte Mario Gisler nochmals für einen kleinen Höhepunkt. Er setzte sich etwas glücklich gegen zwei Gegenspieler durch und brachte den Ball anschliessend irgendwie aufs Tor. Der Abschluss flog in hohem Bogen Richtung Thuner Gehäuse und landete tatsächlich hinter dem überraschten Torhüter im Netz.

Das 2:9 war ein sehenswerter und etwas kurioser Treffer, an dem die Urner nochmals Freude hatten. Kurz vor Schluss machte Thun dann aber endgültig das «Stängeli» perfekt und erzielte den zehnten Treffer.

Jetzt zählt die neue Saison

Mit dem 2:10 endet das Cup-Abenteuer von Floorball Uri. Der Sieg für Thun geht aufgrund des Spielverlaufs verdient in Ordnung. Für die Urner war die Partie dennoch eine wertvolle Erfahrung, gerade für die jungen Spieler, die aus der U21 erstmals im Herren 1 zum Einsatz kamen.

Viel Zeit zum Zurückblicken bleibt ohnehin nicht. Der Fokus richtet sich nun auf die neue Saison. Dort wollen die Stiere wieder zeigen, was in ihnen steckt und möglichst bald für positive Schlagzeilen sorgen.