Der FC Basel 1893 verliert am 9. Spieltag vor heimischem Publikum mit 1:3 gegen den FC St. Gallen 1879. Nach einem frühen Rückstand gleicht Zan Celar kurz vor der Pause per Elfmeter aus. Nach dem Seitenwechsel übernimmt St. Gallen jedoch immer mehr das Spiel und bringt den Sieg am Ende souverän über die Zeit.
Ausgeglichene erste Halbzeit
Die Partie beginnt ohne grosses Abtasten. Beide Teams kommen immer wieder zu Ballbesitzphasen, wirklich gefährlich wird es zunächst aber auf keiner Seite. St. Gallen wirkt dabei etwas aktiver und setzt die Basler Defensive immer wieder unter Druck. Nach einem Fehler in der FCB-Abwehr nutzen die Gäste ihre Chance. Aliou Baldé bringt St. Gallen mit 1:0 in Führung.
Der FCB lässt sich davon nicht aus dem Konzept bringen und kommt vor der Pause besser ins Spiel. Kurz vor dem Seitenwechsel gibt es Elfmeter für die Basler. Zan Celar bleibt cool und verwandelt zum 1:1.
St. Gallen wird stärker
Nach der Pause zeigt sich ein anderes Bild. Der FCB findet nicht mehr richtig ins Spiel und überlässt den Gästen zunehmend die Kontrolle. St. Gallen wird gefährlicher und kommt immer wieder in gute Abschlusspositionen. In der 58. Minute muss Mirko Salvi erstmals richtig eingreifen. Vandermersch zieht ab, doch der Basler Schlussmann ist zur Stelle und lenkt den Ball noch zur Ecke.
Witzig trifft zum 2:1
In der 64. Minute ist es dann passiert. Christian Witzig nimmt den Ball gut mit und setzt ihn präzise in die untere linke Ecke. Salvi hat keine Chance – St. Gallen führt wieder mit 2:1. Der FCB versucht zu reagieren, findet aber nur selten den Weg vors gegnerische Tor. Stattdessen bleiben die Gäste gefährlich. Daschner und Kleine-Bekel kommen zu weiteren Möglichkeiten, die Entscheidung scheint nur noch eine Frage der Zeit.
Boukhalfa macht den Deckel drauf
Vier Minuten vor dem Ende sorgt Boukhalfa schliesslich für die Entscheidung. Sein Treffer zum 3:1 lässt die Hoffnungen der Basler endgültig schwinden. Damit nimmt St. Gallen verdient drei Punkte aus Basel mit. Die Gäste sind über weite Strecken die aktivere Mannschaft und nutzen ihre Möglichkeiten konsequenter. Für den FCB bleibt dagegen vor allem eine enttäuschende zweite Halbzeit.
