Der EHC Biel muss sich auswärts gegen Ambri-Piotta mit 3:4 nach Penaltyschiessen geschlagen geben. Dabei sieht es zwischenzeitlich gut für die Seeländer aus: Innerhalb einer Minute drehen sie die Partie, können den Vorsprung aber nicht über die Zeit bringen. Für Dominic Zwerger ist es zudem die erste Rückkehr nach neun Saisons bei Ambri.
Biel gerät durch Strafen unter Druck
Die Bieler starten gut in die Partie und kommen zu Chancen. Mehrere Strafen machen ihnen das Leben jedoch schwer. Ambri nutzt die erste Überzahlsituation zur Führung und setzt die Gäste danach weiter unter Druck.
Trotzdem findet Biel eine Antwort. Nach einem Pass von Marcus Sylvegard läuft Jeff Skinner alleine auf Ambri-Goalie Gilles Senn zu und trifft zum 1:1. Die Freude hält allerdings nicht lange an, denn Manix Landry bringt die Tessiner erneut in Führung.
Zwerger trifft gegen seinen Ex-Klub
Für Dominic Zwerger ist das Spiel besonders speziell. Nach neun Saisons bei Ambri kehrt er erstmals im Trikot des EHC Biel in die Leventina zurück. Dabei gelingt ihm ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Klub der wichtige Ausgleich.
Die Bieler legen gleich nach: Nur eine Minute später trifft Sablatnig zur 3:2-Führung. Innerhalb kürzester Zeit drehen die Seeländer die Partie und bringen Ambri in Bedrängnis.
Ambri schlägt spät zurück
Lange können sich die Bieler über die Führung allerdings nicht freuen. Nach einem Timeout kommt Ambri in Überzahl nochmals zu einer Chance. Topskorer Roby Järventie nutzt diese und erzielt den 3:3-Ausgleich. Damit rettet er die Tessiner in die Verlängerung.
In der Overtime fällt kein weiteres Tor, weshalb die Entscheidung im Penaltyschiessen fällt.
Biel bleibt im Penaltyschiessen glücklos
Im Penaltyschiessen bringen die Bieler keinen Versuch an Gilles Senn vorbei. Ambri zeigt sich treffsicherer: Järventie und Schnarr verwandeln ihre Penaltys und sichern den Gastgebern den Sieg.
Für den EHC Biel endet der Abend damit mit einer bitteren 3:4-Niederlage. Nach der starken Wende innerhalb einer Minute wäre durchaus mehr möglich gewesen. Am Ende fehlt den Seeländern jedoch das nötige Glück, um zwei Punkte aus der Leventina mitzunehmen.

