Der EHC Biel kämpft sich gegen Genève-Servette zurück und gleicht kurz vor Schluss zum 2:2 aus. Doch zwölf Sekunden vor der Schlusssirene folgt der Schock: Ein Fehler von Rajala führt zum entscheidenden Gegentor und kostet Biel den möglichen Punktgewinn.
Biel kommt nur schwer ins Spiel
Der EHC Biel hatte in Genf zunächst Mühe, ins Spiel zu finden. In der Defensive stimmte die Zuordnung nicht immer, was die Gastgeber ausnutzten. So gerieten die Seeländer früh mit 0:2 in Rückstand. Besonders bitter war, dass Nicolas Müller gegen seinen ehemaligen Klub traf. Für ihn war es das erste Tor im Trikot von Genève-Servette.
Biel gab sich aber nicht auf und kämpfte sich zurück. Kurz vor der ersten Drittelspause verkürzte Andersson auf 1:2. Damit waren die Seeländer wieder im Spiel und hielten sich die Chance auf ein besseres Resultat offen.
Wenig Tore trotz guter Möglichkeiten
Im weiteren Verlauf blieb die Partie umkämpft. Beide Teams kamen zu Chancen, konnten diese aber lange nicht nutzen. Auch mehrere Überzahlsituationen brachten zunächst keine Veränderung auf der Anzeigetafel.
Genf musste zudem nach einer Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Karrer mit weniger Verteidigern auskommen. Trotzdem gelang es Biel nicht, daraus frühzeitig Kapital zu schlagen. Die Genfer verteidigten ihren knappen Vorsprung bis in die Schlussphase.
Zwerger gleicht kurz vor Schluss aus
Als es für Biel bereits nach einer Niederlage aussah, kam doch noch die Wende. Zwerger traf 82 Sekunden vor dem Ende zum 2:2 und sorgte damit für neue Hoffnung. Nach diesem späten Ausgleich schien eine Verlängerung zum Greifen nah.
Die Seeländer hatten sich nach einem schwierigen Start zurückgekämpft und wurden für ihren Einsatz belohnt. Doch die Freude sollte nur kurz dauern.
Rajalas Fehler entscheidet die Partie
Zwölf Sekunden vor der Schlusssirene passierte es: Der erfahrene Rajala spielte den Puck direkt auf den Stock von Genfs Vesey. Dieser nutzte die Gelegenheit und erzielte das 3:2 für die Gastgeber.
Für Biel war das ein besonders bitterer Moment. Nur wenige Augenblicke zuvor hatte die Mannschaft noch auf einen Punktgewinn gehofft. Nun stand sie trotz einer starken Aufholjagd mit leeren Händen da.
Eine Niederlage, die besonders wehtut
Der EHC Biel kann aus dieser Partie durchaus positive Dinge mitnehmen. Die Mannschaft gab sich trotz des frühen Rückstands nicht auf und kämpfte sich bis zum Ausgleich zurück. Umso ärgerlicher ist es, dass ein Fehler in den letzten Sekunden die Aufholjagd zunichtemachte.
Am Ende zeigt das Spiel, wie schnell sich im Eishockey alles ändern kann. Biel war dem Punktgewinn ganz nahe, musste Genf aber kurz vor Schluss doch noch den Sieg überlassen.

