Der FC Brunnen gewinnt beim SC Obergeissenstein mit 3:1. Die Kazic-Elf war über weite Strecken die bessere Mannschaft und nimmt verdient drei Punkte aus Luzern mit.
Brunnen startet druckvoll
Der FC Brunnen erwischte auf dem engen Kunstrasenplatz des SC Obergeissenstein den besseren Start. Die Gäste machten von Beginn an Druck und suchten immer wieder den Weg nach vorne. Vor dem Tor fehlte zunächst aber noch die letzte Konsequenz. Nach 23 Minuten kamen auch die Luzerner zu ihrer ersten guten Gelegenheit. Reyneri Rodriguez Estrada hatte das 1:0 auf dem Fuss, vergab die Chance aber. Brunnen blieb in der Folge die aktivere Mannschaft.
Toski sorgt für die Führung
Nach einer halben Stunde wurde Medrian Toski im Strafraum zu Fall gebracht. Der Brunner liess sich die Chance nicht nehmen und trat gleich selbst zum Penalty an. Sicher verwandelte er zum 0:1. Kurz vor der Pause hätte Elvis Bratanovic die Führung noch ausbauen können. Sein Abschluss fand jedoch nicht den Weg ins Tor. So ging Brunnen mit einer knappen Führung in die Pause.
Kurioses zweites Tor
Nach dem Seitenwechsel blieb Brunnen gefährlich. In der 64. Minute fiel dann das 0:2 – allerdings mit tatkräftiger Unterstützung der Gastgeber. Santiago Mozzatti wollte einen Brunner Angriff per Kopf klären, erwischte dabei aber seinen eigenen Torhüter auf dem falschen Fuss. Der Ball landete im eigenen Tor. Damit schien Brunnen auf dem Weg zu einem ungefährdeten Sieg.
Luzern kommt nochmals heran
Die Gastgeber hatten allerdings noch nicht genug. Nur wenige Minuten später verkürzte Florant Veseli auf 1:2 und brachte damit nochmals Spannung in die Partie. Brunnen liess sich davon aber nicht nervös machen. Die Gäste spielten weiter nach vorne und wurden dafür belohnt.
Bratanovic macht alles klar
In der 73. Minute war es erneut Elvis Bratanovic, der für Brunnen traf. Nach einer unsicheren Luzerner Abwehr stieg der Brunner am höchsten und köpfte den Ball zum 1:3 ins Netz. Diesmal liess sich Brunnen die Führung nicht mehr nehmen. Die Kazic-Elf brachte den Vorsprung über die Zeit und durfte sich über drei wichtige Auswärtspunkte freuen.
Weiter geht es bereits im Cup
«Wir haben unseren Gegner über weite Strecken dominiert und uns den Auswärtssieg verdient», sagte Medrian Toski nach der Partie. Auch beim Gegner blickte man trotz der Niederlage nach vorne. «Wenn wir weiter so spielen, geht es für uns vorwärts», meinte der Luzerner Verteidiger Reto Albisser.
Für Brunnen bleibt wenig Zeit zum Durchatmen. Bereits am Dienstag steht der nächste Ernstkampf an. Im IFV-Cup-Sechzehntelfinal trifft der Titelverteidiger auswärts auf den Viertligisten Knutwil. Anpfiff ist um 20 Uhr.
