Drei Gegentore – FC Basel verliert in Vaduz

Drei Gegentore – FC Basel verliert in Vaduz

Der FC Basel muss die Heimreise aus Vaduz ohne Punkte antreten. Rotblau verliert das Auswärtsspiel mit 0:3. Bereits zur Pause liegen die Basler mit zwei Toren zurück. Marcel Monsberger trifft für die Gastgeber doppelt, Lutfi Dalipi sorgt nach dem Seitenwechsel für den Endstand. Basel findet über weite Strecken nicht richtig ins Spiel und kann auch nach der Pause nicht mehr entscheidend reagieren.

Vaduz startet druckvoll

Die Partie beginnt mit viel Tempo. Bereits in den ersten zwei Minuten kommen beide Mannschaften zu einer guten Torchance. Aufseiten des FC Basel verpasst Zan Celar die frühe Führung, sein Abschluss landet lediglich im Aussennetz. Kurz darauf ist auch Vaduz gefährlich: Juan Cabrera kommt freistehend zum Abschluss, doch Jonas Omlin verhindert mit einer Parade den Rückstand.

Nach diesem turbulenten Beginn beruhigt sich das Spiel etwas. Die Gastgeber bleiben jedoch die aktivere Mannschaft und kommen immer wieder gefährlich vor das Basler Tor. Basel hat Mühe, den Zugriff auf die Partie zu finden, während Vaduz seine Möglichkeiten konsequenter nutzt.

Monsberger bringt Vaduz auf Kurs

Die Liechtensteiner belohnen sich für ihren engagierten Auftritt. Marcel Monsberger bringt Vaduz in Führung und legt später ein zweites Tor nach. Dabei zeigt sich der Angreifer sowohl mit dem Fuss als auch mit dem Kopf erfolgreich.

Der FC Basel findet in der ersten Halbzeit kaum Mittel, um die Gastgeber ernsthaft unter Druck zu setzen. Im Spiel nach vorne fehlt es an Durchschlagskraft, während Vaduz seine Chancen nutzt und defensiv wenig zulässt. So geht es für Rotblau mit einem 0:2-Rückstand in die Pause. Aus Sicht der Basler gibt es für die zweite Halbzeit einiges zu verbessern.

Basel kommt besser aus der Pause

Nach dem Seitenwechsel zeigt sich der FC Basel etwas aktiver. Die Gäste haben nun mehr Spielanteile und tauchen häufiger in der gegnerischen Hälfte auf. Auch der Weg in den Strafraum gelingt öfter als noch vor der Pause.

Aus der grösseren Präsenz macht Basel allerdings zu wenig. Die Angriffe bleiben meist ungefährlich, und die Liechtensteiner können die Offensivbemühungen der Gäste weitgehend kontrollieren. Der Anschlusstreffer, der nochmals Hoffnung hätte bringen können, bleibt aus.

Dalipi macht alles klar

Stattdessen schlägt Vaduz erneut zu. Nach knapp einer Stunde trifft Lutfi Dalipi zum 3:0 und nimmt den Baslern damit die letzte Hoffnung auf eine Wende. Mit dem dritten Treffer ist die Partie praktisch entschieden.

Basel gelingt es auch danach nicht, nochmals entscheidend Druck aufzubauen. Vaduz bringt den Vorsprung über die Zeit und darf sich über einen klaren Heimsieg freuen. Für den FC Basel endet der Nachmittag dagegen enttäuschend: Rotblau bleibt offensiv zu harmlos und muss die Rückreise ohne Punkte antreten.