Die Heimserie ist vorbei – EHC Visp unterliegt nach Verlängerung

Die Heimserie ist vorbei – EHC Visp unterliegt nach Verlängerung

Der EHC Visp musste gegen kämpferische Tessiner einen Rückschlag hinnehmen. Trotz zwischenzeitlicher Führung reichte es nicht, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Am Ende fiel die Entscheidung in der Verlängerung mit dem 4:3.

Visp startet gut, nutzt seine Chancen aber nicht

Zu Beginn lief es für die Visper eigentlich ganz ordentlich. Sie kamen zu einigen guten Chancen, scheiterten aber immer wieder am ehemaligen Visper Torhüter Beglieri. Auch im ersten Powerplay wollte der Puck zunächst nicht ins Tor. Die Visper kombinierten zwar gut, waren im Abschluss aber zu wenig konsequent.

Erst kurz vor Ende der Überzahl gelang Stéphane Patry der Führungstreffer. Dabei hatten die Visper auch etwas Glück. Die Tessiner liessen sich davon jedoch nicht beeindrucken und hielten dagegen. Noch im ersten Drittel gelang ihnen der Ausgleich.

Wenig Action im Mitteldrittel

Im zweiten Drittel passierte vor den Toren nur wenig. Beide Teams taten sich schwer, gefährliche Chancen herauszuspielen. So blieb es beim Unentschieden, und alles war für das Schlussdrittel offen.

Forrer trifft früh, Visp lässt nach

Die Visper erwischten einen perfekten Start ins letzte Drittel. Bereits nach 19 Sekunden traf Sandro Forrer zur erneuten Führung. Trotzdem änderte sich am Spiel nicht viel. Visp hatte zwar mehr vom Puck, fand vor dem gegnerischen Tor aber oft keine passende Lösung. Auch mehrere Überzahlsituationen blieben ungenutzt.

Als Lehmann das 3:1 erzielte, sah es nach einem sicheren Sieg für die Gastgeber aus. Doch die Tessiner gaben nicht auf und kämpften weiter. Der Anschlusstreffer durch Forget, den Sohn des ehemaligen Visper Topskorers Dominic Forget, brachte nochmals Spannung ins Spiel.

Der Ausgleich fällt in letzter Sekunde

In der Schlussphase schafften es die Visper nicht, das Spiel wieder unter Kontrolle zu bringen. Die Gäste machten immer mehr Druck und suchten ihre Chance. 14 Sekunden vor dem Ende gelang es Visp nicht, die Scheibe aus dem eigenen Drittel zu bringen. Das rächte sich: Genau bei 59:59 fiel der Ausgleich. Damit musste die Verlängerung entscheiden. Dort fiel schliesslich das entscheidende Tor zum 4:3.