Die SCRJ Lakers holen in Pruntrut den ersten Auswärtssieg der Saison. Gegen den HC Ajoie geben sie eine 2:0-Führung aus der Hand, kämpfen sich aber immer wieder zurück und gewinnen dank Kevin Labanc in der Verlängerung mit 5:4.
Guter Start in die Partie
Nach dem Heimsieg gegen den HC Davos am Vorabend ging es für die Lakers direkt weiter nach Pruntrut. Dort wartete mit dem HC Ajoie ein Gegner, gegen den der SCRJ in der vergangenen Saison alle vier Spiele gewinnen konnte.
Die Lakers kamen gut in die Partie und gingen bereits in der 6. Minute in Führung. Marlon Graf traf zum 1:0 und erzielte damit sein erstes Saisontor. Ajoie hatte zwar im ersten Drittel mehr Abschlüsse, doch die Lakers zeigten sich effizient. Noch vor der ersten Pause konnten sie die Führung auf 2:0 ausbauen.
Ajoie dreht das Spiel
Im zweiten Drittel bekam Ajoie zunehmend mehr Zugriff auf die Partie. Innerhalb von nur zweieinhalb Minuten traf das Heimteam zweimal und stellte den Spielstand auf 2:2. Kurz darauf wurde es für die Lakers noch schwieriger. Während einer 50-sekündigen doppelten Unterzahl kassierten sie den dritten Treffer und lagen plötzlich mit 2:3 zurück. Die Reaktion liess aber nicht lange auf sich warten. Im ersten Powerplay des Spiels kamen die Lakers zum 3:3-Ausgleich. Damit war vor dem letzten Drittel wieder alles offen.
Wieder zurückgekämpft
Auch im Schlussdrittel blieb es spannend. Ajoie legte erneut vor und ging mit 4:3 in Führung. Doch die Lakers gaben sich nicht geschlagen und fanden erneut eine Antwort. Der SCRJ erzielte den Ausgleich zum 4:4 und brachte die Partie damit in die Verlängerung. Nach 60 Minuten war noch keine Entscheidung gefallen.
Labanc macht den Unterschied
In der Overtime dauerte es nicht lange, bis der Sieger feststand. Kevin Labanc erzielte mit seinem ersten Saisontor den entscheidenden Treffer und sorgte damit für den ersten Auswärtssieg der Lakers in dieser Saison. Die Lakers nehmen damit zwei Punkte aus dem Jura mit. Vor allem die Reaktion auf die zwischenzeitlichen Rückstände dürfte dabei wichtig gewesen sein. Trotz des 2:3- und 3:4-Rückstands fand das Team immer wieder zurück ins Spiel.
