Aufholjagd von Effretikon – Mit viel Einsatz zum späten 2:2

Aufholjagd von Effretikon – Mit viel Einsatz zum späten 2:2

Was für eine Aufholjagd! Nach einem 0:2-Rückstand sah es lange nicht gut aus. Doch die Mannschaft gab sich nicht geschlagen, legte nach der Pause einen Gang zu und wurde in der Schlussphase für ihren Einsatz belohnt.

Guter Start, aber keine Tore

Eigentlich kamen wir gut in die Partie. Wir waren präsent, hatten den Ball und kamen auch zu den ersten Chancen. Leider wollte der Ball einfach nicht ins Tor. Ob Unvermögen, Pech oder eine Mischung aus beidem, unsere Möglichkeiten blieben ungenutzt. Das gab dem Gegner immer mehr Mut. Er wehrte sich mit Händen und Füssen und wartete geduldig auf seine Chance.

Und die kam prompt. Mit dem allerersten Versuch ging der Gegner in Führung. Bei diesem Gegentor sah unsere Defensive allerdings nicht besonders gut aus. Also hiess es: Energie reinbringen, weiter nach vorne spielen und möglichst schnell den Ausgleich suchen. Doch stattdessen kam der nächste Dämpfer. Der Gegner konterte über die Seite und spielte mit einem einzigen Pass gleich vier unserer Spieler aus. Der Abschluss sass, 0:2.

In der Pause wurden die richtigen Worte gefunden

Der Gegner hatte sich die Führung mit Kampfwille, Leidenschaft und enormer Laufbereitschaft verdient. Bei uns fehlte dagegen teilweise die nötige Energie und Konsequenz. Mit möglichst wenig Aufwand drei Punkte holen? Das funktioniert heutzutage eben nicht mehr.

In der Pause wurde genau das angesprochen. Die Botschaft war klar: Angriff total! Und plötzlich war eine andere Mannschaft auf dem Platz. Es wurde mehr gelaufen, schneller gespielt und vor allem deutlich mehr Druck gemacht.

In der 55. Minute führte genau dieses Pressing zum Erfolg. Am gegnerischen Sechzehner konnten wir den Ball erobern. Der Gegner bekam ihn einfach nicht mehr weg und irgendwann landete das Leder im eigenen Tor. Der Anschlusstreffer war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient.

Nur noch eine Richtung

Jetzt wurde nochmals richtig aufgedreht. Auch von aussen kamen Verstärkungen und man merkte sofort: Hier wollte niemand mehr mit einem 1:2 nach Hause gehen.

Koc, Müller, Rast und wie sie alle heissen, alle rannten nach vorne und suchten den Ausgleich. Auch die Offensive machte ordentlich Druck. Iceman Berisha, Duracell Senn und Knipser Assfalk hatten weitere Möglichkeiten. Doch die Zeit lief uns langsam davon.

Dass wir unbedingt den Ausgleich wollten, hatte allerdings auch eine Kehrseite. Hinten entstanden immer grössere Lücken und der Gegner bekam dadurch einige Konterchancen.

Zum Glück hatten wir noch unsere Kralle im Tor. Mit einigen starken Paraden hielt sie uns im Spiel und verhinderte, dass der Gegner nochmals zuschlagen konnte.

Der Elfmeter in letzter Minute

Also wurde wirklich alles nach vorne geworfen. Mit dem Mut der Verzweiflung kombinierten wir uns nochmals in den gegnerischen Strafraum. Der Stürmer wurde mit voller Wucht von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Elfmeter.

Jetzt war Bomber Assfalk gefragt. Er nahm sich den Ball, legte ihn zurecht und haute das Ding links oben ins Kreuz, 2:2.

Kurz danach war Schluss. Nach einer schwierigen ersten Halbzeit hatte sich die Mannschaft mit viel Einsatz, Laufbereitschaft und Willen zurück ins Spiel gekämpft. Der späte Ausgleich war deshalb der verdiente Lohn für eine starke Reaktion nach dem Seitenwechsel.