Der FC Rapperswil-Jona zeigt im Cup-Duell mit dem FC St. Gallen eine starke Leistung und hält lange dagegen. Vor 4612 Zuschauern auf dem Grünfeld müssen sich die Rosenstädter am Ende dennoch mit 0:2 geschlagen geben.
Ein Fussballabend mit besonderer Atmosphäre
Die Vorfreude auf das Cup-Duell war auf dem Grünfeld deutlich zu spüren. 4612 Zuschauer sorgten für eine tolle Kulisse, und auch der Gästesektor war gut gefüllt. Die Stimmung passte zum Anlass und machte die Partie gegen den Kantonsrivalen zu einem besonderen Fussballabend.
Der FCRJ liess sich von der Favoritenrolle der St. Galler nicht beeindrucken. Die Gastgeber spielten mutig, suchten den Weg nach vorne und zeigten von Beginn an, dass sie sich nicht einfach hinten hineindrängen lassen wollten. In der Startphase hielten sie gut mit und machten dem Super-League-Team das Leben schwer.
Görtler schlägt eiskalt zu
Lange blieb die Partie ausgeglichen, ehe St. Gallen in der 31. Minute zuschlug. Nach einem Eckball von Daschner stand Captain Lukas Görtler richtig und verwertete den Ball per Volley zum 0:1.
Für den FCRJ war der Gegentreffer ärgerlich, denn bis dahin hatte die Mannschaft gut dagegengehalten. Die Rosenstädter liessen sich davon aber nicht entmutigen und suchten weiterhin ihre Möglichkeiten. Diarrassouba kam zu einer guten Chance auf den Ausgleich, konnte diese jedoch nicht nutzen. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause.
Rapperswil-Jona bleibt dran
Auch nach dem Seitenwechsel zeigte der FCRJ, dass er die Partie noch nicht abgeschrieben hatte. Die Mannschaft kämpfte um jeden Ball und versuchte, offensiv Akzente zu setzen. Gleichzeitig blieb St. Gallen gefährlich und kam zu weiteren Möglichkeiten.
Dass die Partie lange offen blieb, war auch Torhüter Alan Omerovic und der aufmerksamen Defensive zu verdanken. Sie verhinderten zunächst einen weiteren Gegentreffer. Auf der anderen Seite fehlte den Rapperswilern in den entscheidenden Momenten die Genauigkeit, um den Ausgleich zu erzwingen.
Der Einsatz stimmte, doch gegen einen Gegner dieser Qualität braucht es neben einer guten Leistung auch die nötige Effizienz vor dem Tor.
Das 0:2 besiegelt das Cup-Aus
Bis in die Schlussphase durfte der FCRJ auf einen möglichen späten Ausgleich hoffen. In der 83. Minute machte Hugo Vandermersch diesen Hoffnungen jedoch einen Strich durch die Rechnung. Mit dem 0:2 nahm St. Gallen den Rosenstädtern die letzte Chance, die Partie noch einmal spannend zu machen.
Die Gastgeber gaben sich zwar bis zum Schlusspfiff nicht auf, am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr. St. Gallen setzte sich letztlich dank seiner Effizienz durch und zog in die nächste Cup-Runde ein.
