Der SC Bern erlebt am Halloween-Abend einen Abend zum Vergessen. Vor heimischem Publikum verliert das Team gegen den EV Zug deutlich mit 1:8. Dabei beginnt die Partie ausgeglichen, doch im zweiten Drittel übernehmen die Gäste das Spiel und nutzen ihre Chancen konsequent aus.
Ausgeglichenes Startdrittel
Zu Beginn begegnen sich beide Teams auf Augenhöhe. Die Partie ist temporeich, doch klare Torchancen bleiben zunächst selten. Der SC Bern kommt dem Führungstreffer durch Benjamin Baumgartner nahe, dessen Schuss an der Latte landet. Auch Zug kann seine Möglichkeiten nicht nutzen. So steht es nach dem ersten Drittel weiterhin 0:0.
Zug nutzt seine Chancen
Im zweiten Drittel nimmt das Spiel eine andere Richtung. In der 26. Minute bringt Robin Nico Antenen die Zuger in Führung. Für ihn ist es das erste Tor in der National League. Der Treffer gibt den Gästen zusätzliches Selbstvertrauen.
Der SC Bern versucht zu reagieren, doch Sonny Milano trifft nur den Pfosten. Zug zeigt sich dagegen äusserst effizient. Jan Kovar trifft im Powerplay, Grégory Hofmann baut die Führung aus und Tomas Tatar sorgt noch vor der zweiten Pause für das 4:0. Damit wird die Aufgabe für die Berner immer schwieriger.
Zug lässt nicht locker
Auch im Schlussdrittel bleibt der EV Zug überlegen. David Sklenicka erhöht kurz nach Wiederbeginn auf 5:0. Wenig später trifft Tomas Tatar zum zweiten Mal an diesem Abend und stellt auf 6:0. Grégory Hofmann legt ebenfalls seinen zweiten Treffer nach und sorgt für das 7:0.
Der SC Bern wechselt daraufhin den Torhüter, doch auch das bringt nicht die erhoffte Wende. In der 46. Minute gelingt Waltteri Merelä immerhin der Ehrentreffer für die Berner. Damit verpasst Leonardo Genoni in seinem 999. Spiel in der National League den Shutout. Kurz vor Schluss erzielt Vinzenz Rohrer das letzte Tor des Abends zum 8:1 für Zug.
Ein Abend zum Vergessen
Der EV Zug zeigt sich vor dem Tor eiskalt und nutzt seine Möglichkeiten konsequent. Der SC Bern findet nach dem ersten Gegentreffer keine passende Antwort und gerät im weiteren Spielverlauf immer stärker unter Druck.
Mit der 1:8-Niederlage endet der Abend für die Berner enttäuschend. Während Zug mit einem überzeugenden Auswärtssieg nach Hause reist, muss der SCB die klare Niederlage erst einmal verdauen.
