Im Nachholspiel der 33. Runde der Brack Super League gastierte der FC Basel 1893 beim FC Thun in der Stockhorn Arena. Für Rotblau bot sich die Möglichkeit, wichtige Punkte im Saisonendspurt zu sammeln. Stattdessen setzte es eine 1:3-Niederlage.
Thun übernimmt die Kontrolle
Nach einer knappen halben Stunde fiel die verdiente Führung für die Berner Oberländer. Christopher Ibayi wurde im Strafraum freigespielt und schloss eine schnelle Offensivaktion souverän zum 1:0 ab. Der Treffer spiegelte den bisherigen Spielverlauf wider, da Thun zu diesem Zeitpunkt das aktivere und gefährlichere Team war.
Auch nach der Führung blieb das Heimteam am Drücker. Der FC Basel fand weiterhin nur schwer ins Spiel und hatte Mühe, defensive Stabilität mit offensiver Entlastung zu verbinden. Die beste Chance der Gastgeber vor der Pause hatte Kastriot Imeri nach einem Eckball, als sein Abschluss nur am Pfosten landete. Mit dem knappen, aber verdienten 1:0 ging es in die Halbzeitpause.
Verbesserte Phase des FCB nach dem Seitenwechsel
Nach dem Wiederanpfiff zeigte sich der FC Basel zunächst in besserer Verfassung. Die Mannschaft agierte aggressiver in den Zweikämpfen und kam auch zu ersten nennenswerten Abschlüssen. Für einen Moment entstand der Eindruck, dass der FCB ins Spiel zurückfinden könnte.
Diese positive Phase wurde jedoch abrupt unterbrochen. In einer Phase, in der Basel gerade etwas Oberwasser zu gewinnen schien, schlug Thun erneut zu: Michael Heule nutzte eine Unsicherheit in der Basler Defensive und erhöhte auf 2:0.
Reaktion durch Duranville, dann erneuter Rückschlag
Der FC Basel zeigte jedoch Moral und reagierte prompt. Nur wenig später gelang Julien Duranville der Anschlusstreffer zum 1:2. Nach einem schnellen Angriff setzte er sich durch und brachte Rotblau wieder ins Spiel zurück.
Die Hoffnung auf einen Punktgewinn kehrte kurzfristig zurück, doch sie hielt nicht lange an. Kaum zehn Minuten nach dem Anschlusstreffer stellte Elmin Rastoder den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Das 3:1 erwies sich als entscheidender Schlag für die Partie.
Schlussphase ohne Wende
In der verbleibenden Spielzeit versuchte der FC Basel zwar nochmals, Druck aufzubauen, fand jedoch kaum mehr Mittel gegen kompakt stehende Thuner. Das Heimteam verteidigte diszipliniert und ließ keine klaren Chancen mehr zu.
Auch Standardsituationen und lange Bälle brachten keine Wende mehr. Der FC Thun brachte die Führung souverän über die Zeit und sicherte sich einen verdienten Heimsieg.
