29:29 in Schaffhausen – Pfadi Winterthur verpasst den Coup knapp

29:29 in Schaffhausen – Pfadi Winterthur verpasst den Coup knapp

Pfadi Winterthur zeigt gegen den Schweizer Vizemeister Kadetten Schaffhausen eine starke Leistung und führt während fast der gesamten Partie. Doch kurz vor Schluss gelingt den Gastgebern noch der Ausgleich zum 29:29.

Starker Start und verdiente Führung

Pfadi findet gut in die Partie und setzt die Kadetten von Beginn an unter Druck. Die Winterthurer spielen konzentriert, treten als Einheit auf und belohnen sich für ihren engagierten Auftritt. Nach rund 15 Minuten und dem Stand von 6:5 reagiert das Heimteam mit einem ersten Team-Time-out.

Auch danach behalten die Gäste die Kontrolle. Die Kadetten kommen zwar immer wieder in Schlagdistanz, doch Pfadi lässt den Ausgleich lange nicht zu. Mit viel Einsatz und einer stabilen Defensive verteidigen die Winterthurer ihren Vorsprung und gehen mit einer 14:12-Führung in die Pause.

Das Kollektiv überzeugt

Nach dem Seitenwechsel bleibt das Spiel intensiv. Beide Mannschaften kämpfen um jeden Ball, doch Pfadi findet immer wieder gute Lösungen gegen die Schaffhauser Defensive. Besonders überzeugend ist dabei das Zusammenspiel: Die Verantwortung wird auf mehrere Schultern verteilt, und die Mannschaft bleibt auch in schwierigen Situationen ruhig.

Tazio Baumann wird am Ende zum Best Player gewählt. Auch Tim Rellstab sorgt mit wichtigen Aktionen für Akzente. Im Tor zeigt Rickard Frisk zudem starke Paraden und verleiht seinem Team den nötigen Rückhalt.

Bitterer Ausgleich kurz vor Schluss

Pfadi hält die Kadetten bis in die Schlussphase auf Distanz. Erst nach 58 Minuten fällt beim 28:28 der erste Ausgleich seit der 16. Spielminute. Die Winterthurer lassen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Tim Rellstab bringt sein Team kurz darauf mit dem 29:28 wieder in Führung.

Der Sieg scheint zum Greifen nah, doch die Kadetten erhalten noch eine letzte Gelegenheit. 32 Sekunden vor Schluss trifft Ariel Pietrasik zum 29:29. Pfadi muss sich damit trotz einer über weite Strecken überzeugenden Vorstellung mit einem Punkt begnügen.

Der späte Ausgleich ist angesichts der langen Führung sicherlich ärgerlich. Dennoch darf Pfadi mit dem Auftritt zufrieden sein: Gegen den Schweizer Vizemeister zeigte die Mannschaft viel Leidenschaft, Geschlossenheit und Qualität und bewies, dass sie auch mit den stärksten Teams der Liga mithalten kann.