Urner Fanclub gibt alles für Aline Danioth

Die 22-jährige Urnerin Aline Danioth und ihr Fanclub bereichern die Schweizer Skisport-Szene.

Bild: Der Fanclub (Foto1) und sein Idol Aline Danioth (Foto 2, rechts). Facebook

Ende Januar 2018 erregte der Fanclub  erstmals nationale Aufmerksamkeit. 46 Mitglieder des Fanclubs unterstützen Aline Danioth beim Weltcup-Slalom in Lenzerheide lautstark. Der Erfolg blieb nicht aus. Für die Slalomspezialistin aus Andermatt resultierte der gute 19. Rang.

Erich Tresch und Co.
Der Fanclub wird von einem achtköpfigen Vorstand geleitet. Präsident ist Erich Tresch, Vizepräsident Dani Meyer, Kassierin Manuela Meyer. Fanclubmitglied können alle werden, die den Skisport lieben und Aline Danioth beide Daumen drücken. Die Mitgliedschaft für Erwachsene beträgt 50 Franken im Jahr; Familien mit Kindern können für 100 Franken mitmachen, Paare für 80 und Jugendliche (ab 18 bis 24) für 30 Franken. Fanclubinfos auf 
www.alinedanioth.ch

Drei WM-Medaillen
Das Urner Toptalent konnte bei der Junioren-WM in Davos glänzen. Im Teamwettbewerb und in der Kombination stand Danioth zuoberst auf dem Treppchen. Im Slalom gewann sie zudem die Bronzemedaille hinter der Slowenin Horvath (Gold) und der Oesterreicherin Gritsch. Der WM-Kombi-Goldcoup war  nicht der erste für die nervenstarke Urnerin. Vor zwei hatte sie bei der Kombinationswertung an den Nachwuchs-Titelkämpfen in Sotschi  ebenfalls triumphiert.  
 
An einem seidenen Faden
Fröhlich, clever und willensstark: Diese drei Eigenschaften zeichnen die am 12. März ihren 22. Geburstag feiernde Rennfahrerin aus. Ende 2016 hing Danioths Skikarriere, die fulminant begonnen hatte, an einem seidenen Faden. Beim Weltcup-Riesenslalomrennen in Sestriere zog sie sich einen Kreuzbandriss, Risse am inneren und äusseren Mensikus sowie eine Zerrung des Seitenbands zu. Die schwere Knieverletzung samt Operationen und langwieriger Therapie bezeichnet die Urnerin rückblickend als „enorme Challenge“. Diese hat Aline Danioth bravourös gemeistert.

Aline dachte an Karrierenende

Nach dem Aline Danioth letzte Saison immer besser in Fahrt kam, musste Sie wieder in Sestriere ein dramatischer Rückschlag in Kauf nehmen. Bei einem Sturz riss sich Aline Danioth das vordere Kreuzband sowie Läsionen des Innen und Aussenmeniskus. Die unermüdliche Kämpferin, dachte nur kurz an ein Karrierenende, doch mit sehr viel Willen und Fleiss hat Sie sich bereits wieder auf die Beine gestellt und sehnt dem Saisonauftakt entgegen.

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