Tourismus St.Antönien das Paradies für Skitouren

St. Antönien gilt als Tourenparadies für Skitourenfahrer und Schneeschuhläufer.

Bild: Archiv

Herrliche Routen führen Bergwanderer über berühmte Übergänge wie das gigantische «Schweizer Tor» hinüber ins benachbarte Österreich. Das St. Antöniental, ein Seitental des Prättigaus, ist eine einzige Entdeckung! Neben verschiedenen Berghäusern findet man in St. Antönien kleine Hotels. Wenn Winterweiss das Prättigau überzieht, werden in den Gast- und Berghäusern in St. Antönien die Kachelöfen eingeheizt. St. Antönien gilt als Tourenparadies für Skitourenfahrer und Schneeschuhläufer.

Am Anfang waren die Walser
In der Sulzfluh liegt ein Höhlensystem mit mehreren Eingängen. Seit Ende der 1970er Jahre sind die rund vier Kilometer langen Gänge im Kalkgestein vermessen, dabei sind die Knochen und Zähne des Höhlenbären (Ursus spelaeus) gefunden worden. Die in Abgrundhöhli, Chilchhöhli und Seehöhli vorgefundenen Überreste haben ein Alter von 80'000 bis 120'000 Jahren.
Von den Grundherren gefördert, wanderten im 14. Jahrhundert Walser von Klosters her zuerst über die Aschariner Alp im Gafiertal ein und besiedelten dann Parnun und Aschüel. Das Tal wurde gleichsam von oben her in der walserischen Streusiedlungsweise erobert. Die Grundherren gewährten dabei der Walsergemeinschaft das niedere Gericht und andere Freiheitsrechte.

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