Tourismus Langenthal: Mönche, Bier und ganz viel Kultur

Langenthal hat neben einer imposanten Geschichte auch touristisch einiges zu bieten.

Bild: Archiv

Seit 1997 ist Langenthal offiziell eine Stadt. Zugleich bildet Langenthal das Zentrum des bernischen Oberaargaus. Inmitten des schweizerischen Mittellands gelegen, ist die Region verkehrstechnisch gut erschlossen.

Das Langentahler Wappen
Drei blaue Rechtschrägewellenbalken (Bäche) in Gold, zeigt das heutige Langenthaler Wappen. Bis es allerdings so weit war,floss noch viel Wasser die Langente herab.
Das alte Wappen aus dem 17./ 18. Jahrhundert mit silbernen Rechtsschrägbalken in Rot mit einer silbernen Rose ist in Vergessenheit geraten. Nach dem bernischen Regionen- und Regimentsbuch von Sinner geht das alte Wappen mit einem silbernen Rechtschrägebalken und einer silbernen Rose auf rotem Hintergrund auf die Edlen von Langenthal zurück.

Vielseitiges Langenthal
Die Vielseitigkeit von Langenthal lässt sich am besten bei einer rund einstündigen Stadtführung erkunden. Wässermatten sind «ewige Wiesen», die mehrmals pro Jahr mit Wasser aus dem nahen Bach oder Wassergraben überrieselt werden. Diese werden mit einer «Brütsche» angestaut, das Wasser in kleine Gräben verteilt und auf die Matten geleitet. Sie gehen auf das Wirken der Mönche von St. Urban zurück. Diese führten im 13. Jahrhundert die erste Melioration dieser Gegend durch.

Entdeckertour
Ausserdem gibt es rund um Langenthal einiges zu betaunen. Ein Besuch im Kloster St. Urban ist ein Muss. Die in den Jahren 1711-15 durch Abt Malachias Glutz erbaute und von 1987-93 restaurierte Klosterkirche ist ein eindrückliches Beispiel barocker und zisterziensischer Baukunst.
Die Quelle Haslibrunnen steht für Biertradition in Langenthal und bietet nach der Entdeckungstour einen krönenden Abschluss.

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