Tourismus im Kandertal "Berner Oberland": Von UNESCO bis Sommer-Ski

Kandersteg lädt zur Entdeckungsreise: Schöne Gebirgszüge, geschützte Landschaften und weitreichende Traditionen. Das Kulturerbe präsentiert sich vielseitig

Bild: Archiv

Der RegioExpress Lötschberger bringt Sie ab Bern oder Brig direkt mach Kandersteg und Reichenbach. Von dort aus geht es mit dem Postauto durchs Kiental auf die Griesalp.
Die wunderschöne Gegend um den Oeschinensee, das idyllische Kiental und Gasteretal sind seit dem Jahr 2001 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Kultur im Kandersteg
Der Verein Kultur im Kandersteg (KiK) veranstaltet verschiedene Anlässe mit kulturellem Hintergrund. Im Sommer haben Künstler aus dem In- und Ausland innert drei Wochen die Gelegenheit in freier Natur eigene Skulpturen zu gestalten.
Ausserdem ist das Jodeln in der Region sehr verbreitet. Jodeln ist Singen ohne Text. Wahrscheinlich entstand es in gebirgigen und unwegsamen Regionen. Es diente zu Rufzwecken über weite Distanzen.

Beliebte Tradition
Wie überall gibt es auch in dieser Region besondere Traditionen. So ziehen an Weihnachten (25.12) und Neujahr (1.1) von Mittag bis in die späten Abendstunden die Pelzmartiga mit Kettengerassel und Treicheln durch das Dorf.
«Die Zwölfen», ist ein Brauchtum reicht bis in die vorchristliche Zeit zurück. Es sind keltische und germanische Bräuche rund um die längste Nacht des Jahres vom 21. Auf den 22. Dezember. In Zwölf Nächten bemühen sich nun ganze Volksgruppen durch verschiedene Handlungsformen die Kräfte des Guten, zu fördern und das Angstmachende zu vertreiben.

 

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