Schützengesellschaft Döttingen: Gelebte Tradition

Schiessen ist für die Döttinger mehr als nur ein Hobby; es ist eine Passion.

Bild: Vereinsarchiv

Bekannt ist Döttingen AG primär als Standort eines der ältesten Atomkraftwerke der Welt, Beznau. „Dank“ dem ist die Gemeinde immer wieder in der Öffentlichkeit präsent. Auch kürzlich, als das AKW nach drei Jahren Pause wieder ans Netz angeschlossen wurde und die Grünen dagegen protestierten.

SG Döttingen seit 1990
Aber die schön an der Aare gelegene Ortschaft im nördlichsten Aargau will nicht nur auf dieses Thema reduziert werden. Die Döttinger pflegen ein aktives Wirtschafts- und Vereinsleben. Begeisterte Hobbyschützen etwa finden ihre Heimat bei der Schützengesellschaft Döttingen. Diese gibt es seit 1990, als sich die Feldschützen und der Freiwillige Schiessverein zusammenschlossen.

Reger Betrieb
Die SG bietet ihren Mitgliedern ein reichhaltiges Jahresprogramm. So nehmen die Schützen an zahlreichen Anlässen, Wettbewerben und Festen teil insofern dies Covid-19 nächstes Jahr endlich wieder zulassen wird.

Das „Übereschüsset“
Eine grosse Tradition des SG Döttingen ist das „Übereschüsset“, welches alle zwei Jahre durchgeführt wird. Dieser Schützenwettkampf soll an ein historisches Ereignis erinnern, das 1799 stattfand. Damals standen sich an den Aareufern das französische und das österreichische Heer gegenüber. Die Österreicher, angeführt von Erzherzog Karl dem Grossen, wollten den Fluss überqueren. Sie wurden aber von Zürcher Scharfschützen im Dienste der Franzosen erfolgreich daran gehindert. Es gab einige Dutzend Tote und die Besiedlungen wurden zerstört. 2021 findet das traditionelle Fest zum 21.Mal statt.

 

 

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