Marco Odermatt punkten mit Flexibilität, Reto Schmidiger muss pausieren

Marco Odermatt will dieses Jahr sein können zeigen und möglichst viele Podestplätze herausfahren. Reto Schmidiger muss nach einem Sturz in der Skihalle pausieren und hofft ab November das Skitraining wieder aufzunehmen.

Bild: zvg

Er fährt für den SC Hergiswil, ist 23 Jahre jung und ein riesen Talent.2016 wurde Marco Odermatt für sein erstes Weltcuprennen in Sölden nominiert und ging mit Startnummer 53 ins Rennen. Nach dem ersten Lauf stand Odermatt auf Rang 12. Das Rennen beendete der Allrounder auf einem hervorragenden 17. Platz. «Wir wussten 2016, dass Marco in Sölden unter die ersten 30 fahren kann, wenn die Bedingungen stimmen. Dass er das Rennen damals als 17. Beendet hat ist grandios», sagt Bruno Kaiser, Präsident des SC Hergiswil.

Goldmedaille bei Juniorenweltmeisterschaft
Bereits mit 16 Jahren nahm Odermatt an internationalen Juniorenrennen und FIS Rennen teil. «Sein Stern begann bei der Juniorenweltmeistermeisterschaft 2015 in Sochi, zu leuchten. Marco gewann auf der Olympia-Piste von 2014 Bronze im Super-G», führt Kaiser aus.Im Riesenslalom gab es sogar Gold.

Mit Bodenständigkeit zum Ziel
Odermatts Erfolgsrezept liegt nach Kaisers Meinung in seiner Bodenständigkeit. «Er weiss genau, was er will. Marco weiss auch, dass der Schuss auch mal nach hinten losgehen kann. Das Wichtigste ist, dass er ein ausgeglichener und bodenständiger junger Kerl ist».
Wichtig wird sein, dass Marco Odermatt weiter am Boden bleibt.Nun ist Marco im Weltcup etabliert und nach seinem Sieg im Super G im Dezember 2019 bereit für weitere Siege.

Reto Schmidiger verletzt sich

Reto Schmidiger muss gerade in der letzten Etappe der Vorbereitungen zur Weltcup-Saison 2020/2021 in eine Zwangspause gehen. Ursache dafür ist eine aktuelle Verletzung beim Training in der Skihalle. Dabei hatte sich der ehemalige Gewinner von drei Goldmedaillen in der Junioren-WM einen Meniskusriss und einen Knorpelschaden im linken Knie zugezogen.

Hoffnung im Slalom und Riesenslalom

In seinen Spezialdisziplinen Slalom und Riesenslalom gehört der 28-jährige durchaus zu den grösseren Hoffnungen des Schweizer Skiverbandes, wird jetzt aber mindestens bis Anfang November nicht aktiv sein können. Die Zeit bis dahin will Schmidiger nutzen, sich nach der Ausheilung weiter auf den Weltcup vorzubereiten, in dem er in dieser Saison mit beständigen Leistungen überzeugen möchte. Der B-Kader Athlet erlitt bereits 2011/2012 eine Sprunggelenkverletzung, die ihn zu zwei Monaten Pause zwang. In Corona-Zeiten trainiert der ehemalige Schweizer Juniorenmeister sehr oft auch in der heimischen Garage, um sich auf diese Weise ohne unnötiges Infektionsrisiko für die Wettkämpfe fit zu halten.

 

 

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