Lenk und seine Themenwanderwege

Herbstzeit ist auch Wanderzeit und lenk ist dafür ein hervorragender Ausgangspunkt

Bild: Simmefälle, eine Attraktion die es im Simmental zu bestaunen gibt

Bekannt ist Lenk insbesondere durch seine Themenwanderwege. Am Betelberg liegen der Alpenblumenweg und der Luchsweg. Eine weitere Attraktion sind die Simmefälle, welche hervorragend von der Barbarabrücke bestaunt werden können.

Der Luchsweg

Auf dem Familienberg Betelberg wird das Wandern für Ihre Kinder zum spielerischen Erlebnis. Bei den Spielstationen auf dem 4 km langen Luchsweg entdecken Kinder die Lebensart und Verhaltensweise der Wildkatzen. Die Wanderung beginnt bei der Bergstation Leiterli. Auf einer guten, meist sanft abfallenden Naturstrasse wandern Sie am bekannten Hasler Hochmoor vorbei. Unterwegs erfahren Sie viel Interessantes über den Luchs und seinen Lebensraum. Folgen Sie dem Luchs oder Fuchsspuren. Wo verstecken sich wohl die Tiere? Entlang des Trails sind lebensgrosse Attrappen des Luchses, aber auch seiner Beutetiere wie Rehe und Gämse platziert. Da der Luchs ein scheues und sehr vorsichtiges Tier ist, darf man den Luchs-Trail nicht mit der Erwartung, man treffe auf echte Luchse, in Angriff nehmen. Auf dem Luchstrail vereinigen sich spielerische Elemente und Kunst. Spielstationen aus Holz begeistern die Kinder während der Wanderung. Kunst kommt mit Holzskulpturen und einem Riesenbild bei der Mittelstation der Sesselbahn Wallegg (nur Winterbetrieb!) zur Geltung. Der Lenker Airbrush Künstler Philipp Klopfenstein hat die Station der Winterinfrastruktur zum Kunstwerk inszeniert. Vorbei am Kunstwerk kommen Sie zur Feuerstelle. Gönnen Sie sich hier eine Pause und üben Sie sich im Weitsprung. Wie weit können Sie aus dem Stand springen? Der Luchs springt über fünf Meter weit! Bevor Sie zum Endpunkt des Trails beim Restaurant Wallegg kommen, bewundern Sie noch die Holzskulpturen der Brienzer Holzbildhauerei.

Einzigartige Flora auf 2000 Meter über Meer

Auf dem Alpenblumenweg am Betelberg werden keine Pflanzen gesät oder gepflanzt. Hier ist Mutter Natur die Gärtnerin! Alpenrosen, Arnika und Enzian kennen wir alle, aber die Wiesen entlang dem Original Alpenblumenweg sind von vielen weiteren Arten besiedelt. Rund 90 Schilder sind ausgesteckt, welche beim Erkennen der bekannten und weniger bekannten Alpenblumen helfen. Erleben Sie die natürliche Artenvielfalt auf dem Leiterli. Umgeben von einem einzigartigen Panorama zwischen Wildstrubel und Hasler Hochmoor. Die Rundwanderung beginnt direkt bei der Bergstation Leiterli. Ein kurzer, steiler Anstieg zu Beginn des Bergwegs führt Sie hoch aufs Leiterli. Hier laden Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Bestaunen der Alpenblumenvielfalt ein. Der Rundweg führt geschwungen über den Höhenkamm und anschliessend über den breiten Wanderweg Steinstoss-Leiterli zurück zum Ausgangspunkt. Der breite Wanderweg ab der Bergstation bis zur Einmündung in den Original Alpenblumenweg ist seit Sommer 2020 ebenfalls beschildert. Dieser Abschnitt ist auch für gemächliche Spaziergänger und Personen mit Kinderwagen gut geeignet. 

Wanderung zu den Simmefälle

Diese Wanderung wartet mit zahlreichen Naturhighlights im Herzen des Wanderparadies Lenk. Spektakuläre Wasserfälle, Quellen und wunderschöne wilde Berge deren Felswände zum Greifen nah erscheinen. Die 10er Gondelbahn Stand-Xpress der Lenk Bergbahnen bringt Sie bequem zur Mittelstation Metsch, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Fast flach, über Alpstrassen wird Richtung «Louene» gewandert. Von hier wird einem Wanderweg gefolgt, welcher durch den wilden Bummererbach führt. Der Weg steigt nun Steil an, bis das idyllisch gelegene «Nesslibeizli» erreicht wird. Je weiter gewandert wird, desto imposanter erscheinen die Felswände des Ammertehore. Vom Nessli bis zu den Siebenbrunnen ist der abwärtsführende Alpweg breit, damit die Aussicht ins Ammertetäli so richtig genossen werden kann. «D’Sibe Brünne» – die Quelle der Simme, die dem Tal den Namen gibt, liegt auf dem Rezliberg. Im Sommer fliessen bis zu 2'800 Liter pro Sekunde über die sieben Quellen aus der Kalksteinwand. Dieser Kraftort, sowie die Meringue mit Nidle im Restaurant Siebenbrunnen sind eine Pause wert. Hinunter zum Restaurant Simmenfälle wird der Simme, weiterhin auf einer Alpstrasse, ins Tal gefolgt. Auf halbem Weg führt die Route an der Barbarabrücke vorbei. Auf der Brücke bietet die weissstiebende Gischt, zum Abschluss der Tour, eine angenehme Abkühlung.

 

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