Im Halbfinale war Zug für die Lakers eine Nummer zu gross

Erst zum zweiten Mal in der Klubgeschichte erreichten die Rapperswil Jona Lakers in den Playoff das Halbfinale.

Bild: 2018 waren die Lakers bereits Cupsieger

Viele Lakers Fans werden den Morgen nach dem letzten Spiel gegen den HC Lugano mit einem Kater aufgestanden sein. Trotz Corona werden die einen oder andern Fans die Qualifikation für das Halbfinale gefeiert haben zu Hause mit Freunden oder die vor dem Stadion. Den Finaleinzug gegen Zug verpassten die Lakers, obwohl diese aufopfernd kämpften.

Baumeister des Erfolges

Ganz oben muss man klar der Trainer stehen. Er ist der eigentliche Baumeister des Erfolges. Obwohl vor rund zwei Monaten bekannt wurde das Tomlinson nach sechs Jahren durch Stefan Hedlund in der neuen Saison ersetzte wird, gab er nie auf und jeder dem Ihm bei den Trainings wie auch an der Bande beobachtete, sah ein Coach, welcher noch immer mit dem Team was erreichen will. Bereits 2018 gewann er mit den Lakers den Cup und stieg in der gleichen Saison auf. Nun krönt er seine Zeit bei den Lakers mit dem Halbfinale und wer weis was noch alles möglich ist…

Sie wissen was sie können

Schon in den Pre-Playoffs gegen Biel, welche die Lakers mit 2:0 gewonnen haben, hatten diese weniger Spielanteile, trotzdem gewannen die Rosenstädter sechs Spiele. Warum dies so war, ist einfach zu erklären, jeder Spieler wusste was seine Möglichkeiten sind und was nicht und standen füreinander ein. Konsequent versuchten sämtliche Lakers-Spieler, Tomlinson Plan, Zweikämpfe zu gewinnen umzusetzen. Dies war die Basis des Erfolges gegen Biel und auch gegen Lugano. Die Statistik belegt auch wie kämpferisch Tomlinson Team gegen Biel und Lugano war. Gegen Biel blockten die Lakers 49 Schüsse, die Bieler lediglich 19. Gegen Lugano wurden gar 114 Schüsse von Tomlinsons Boys geblockt gegenüber 53 der Luganesi. Die kräfteraubende Spielweise der Lakers war lediglich gerade in der ersten Partie gegen Zug zu spüren. Der Wille jedes einzelnen Spielers war aber derart gross, dass keiner an seine Kraftreserven gedacht hat. Trotzdem gewannen die Zuger die Finalserie 3:1. Immerhin die Lakers konnten das grosse Zug ärgern.

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