Die Nörgler und der Leader

Nach der 0:4 Pleite gegen den FC Zürich und einer angeblich schwachen zweiten Halbzeit beim 3:2 Sieg gegen Thun haben die Nörgler wieder Hochkonjunktur beim FC. St. Gallen.

Bild: ZVG

Viele der St. Galler Fans beginnen bereits jetzt zu zittern und haben Angst, das aus einer bisher wirklich guten Saison kein gutes Ende geben wird. Dabei vergessen viele das St. Gallen noch immer Meister werden kann und dass der FC St. Gallenn ach 27 Runden, Leader mit 2 Punkten ist.

Ein Auf und Ab

Nach der 0:4 Pleite zu Hause gegen den FC Zürich sahen doch so einige Nörgler bereits die Butter aus der Hand zu fliesen und den Absturz in das Mittelfeld der Super League voraus zu sehen. Noch schlimmer tönte es nach dem 3:2 Sieg gegen Thun. Fans meinten „warum müssen wir immer bis zum Schluss zittern“ oder „es war eine miserable Leistung in der zweiten Hälfte“. Tatsache war, dass diese gar nicht so viel schlechter war, aber die Partie war mit der Pausenführung von 3:0 auch bereits gelaufen. Auch bei einem Vergleich der ersten Halbzeit gegen den FC Zürich und dem FC Thun sieht man sehr viel Vergleichbares. Nur schon die Torstatistik war fast identisch gegen Zürich waren die Espen 12:4 und gegen Thun 13:3 klar die bessere Mannschaft. Lediglich das Pausenresultat war gegen Zürich mit 0:1 nicht das erwartete und eigentlich logische.

Junge Spieler

Das Ziel von Hüppi, Sutter und Zeidler war eigentlich endlich wieder europäisch zu spielen und nicht den Meistertitel zu holen, doch jetzt liegt gar der Meistertitel in Reichweite und die noch jungen unerfahrenen Spieler machen die Sache nicht schlecht und auch nach dem gestrigen Sieg gegen Xamax, der auch nicht in wirklicher Überzeugung erspielt wurde, zeigt das diese Truppe auf einem guten Weg ist. Wenn solche Spiele wie gegen Neuchâtel Xamax gewonnen werden, dann liegt der Meistertitel absolut drin. Angst habe ich um dieses Team nicht, der Meistertitel wird kommen, wenn nicht in dieser Saison dann schon bald in den nächsten Jahren. Man muss Hüppi, Sutter und Zeidler halten und ihre Arbeit machen lassen, nicht stehts nach schlechten Spielen nörgeln.

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