Der Wolf von Luzern

Endlich wurde der Streit unter den Aktionären des FC Luzern gelöst und Stefan Wolf wird neuer Präsident des FC Luzern.

Bild: Stefan Wolf neuer Präsident des FC Luzern

Nun endlich wurden auch in Luzern die Probleme gelöst und der Streit der Aktionäre beigelegt. Das Hickhack in der Teppichetage tangierte mit Sicherheit auch die Profis auf dem Rasen, auch wenn diese nie irgendwelche Andeutungen machten.

Aktienverkauf zum symbolischen Preis

Sawiris, Schmied und Sieber haben nun ihre Aktien zum symbolischen Preis von 300‘000 Franken Vizepräsident Bieri überschrieben. Ursprünglich haben die drei die Aktien für gegen 10 Millionen Franken gekauft. Nun besitzt Bernhard Alpstaeg 52 % und Josef Bieri 48% der Aktien des FC Luzern. Wobei beide Aktionäre sich einverstanden erklärt haben einen Teil der Aktien an noch zu findende Investoren abzugeben. Könnte wohl ein lukratives Geschäft für Bieri werden, wenn man den Kauf und den künftigen Verkaufspreis bedenkt!

Stefan Wolf als Präsident

Stefan Wolf steht für den FC Luzern wie nicht mancher andere. Der 50-jährige Luzerner deputierte 1990 als Verteidiger beim FC Luzern. Nach 14 Länderspielen und weiteren Engagements bei Sion, Servette und St.Gallen hängte er 2006 die Fussballschuhe an den Nagel und machte sich selbstständig. So bringt Wolf auch entsprechende führungstechnische Fähigkeiten mit, was es ja beim FC Luzern definitiv braucht. Nebst Wolf komplettieren Laurent Price (ehemaliger technischer Direktor des SFV), Medienunternehmer Bruno Affentranger und Josef Bieri den Verwaltungsrat. Der fünfte Verwaltungsratsitz ist für eine Frau reserviert, die noch zu finden wäre.

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