Der programmierte Absturz des Schweizer Eishockeys

Im Schweizer Eishockey könnte im Frühling eine Revolution stattfinden, die unsere Nationalmannschaft massiv schwächen wird.

Bild: Es hängt von den Clubbossen ab, wie stark künftig unser Nationalteam ist

Wie stolz waren wir, als die Schweizer Nationalmannschaft 2018 nur knapp am Weltmeistertitel gescheitert ist. Eine Niederlage war es nicht, nein denn es zeigte, dass wir mit unserer Nachwuchsarbeit auf gutem Weg sind. Nun wollen die Clubbosse genau diese Arbeit zerstören in dem man das Ausländerkontigent erhöht, um wiederum Kosten zu sparen.

Luxussteuer und Ausländerkontigent

Im Frühling wollen die Clubmanager über eine Luxussteuer zur Deckelung der Lohnsumme abstimmen. Dabei will man auch das Ausländerkontigent von vier auf zehn erhöhen. Aualänder die mit einer Schweizer Lizenz spielen gelten dann ebenfalls als Ausländer. So wollen die Clubbosse die Löhne unter Druck setzen.

Marc Lüthi’s Plan

Marc Lüthi, der Gechäftsführer des SC Bern ist der Ursprung dieser Idee. Dass passt, war es nicht sein ehemaliger Sportchef Alex Chàtelain, der genau durchschnittliche Spieler mit hochdotierten Verträgen ausgestattet hatte und so andere Vereine unter Druck brachten, auch höhere Löhne zu bezahlen? Jetzt wo der SC Bern mehr und mehr durch das jahrelange Missmanagement des Duos Chàtelain/Lüthi an Boden in der National League verliert, will man mit einem für das Schweizer Eishockey fatalen Plan die Ausländerregel ändern. Sorry wie blöd muss man sein?? Lüthi war nur so lange ein guter Geschäftsführer als Ihm Sven Leuenberger als Sportchef zur Seite stand, danach profitierte Chàtelain und Lüthi von seiner Vorarbeit einige Jahre.

Auf Kosten des Nachwuchses

Dieser Plan welche die Clubbosse nun im Frühling umsetzen wollen geht auf Kosten unseres Nachwuchses. Konsequenzen sind, dass wir künftig eine schwächere Nationalmannschaft haben. Wollen wir das? Die Fans sicher nicht. Es ist also ein Plan gegen den Nachwuchs und gegen die Fans des Schweizer Eishockeys. Lohneinsparungen kann man auch anders regeln, ins besonders wenn man Fachkräfte und nicht“ Möchtegern Sportchef“ einstellen würde.

 

Kommentar erstellen