Der FC St. Gallen lässt den FC Rorschach-Goldach hängen

Rund 1.5 Millionen Franken bekommen die St.Galler für Heftis Transfer zu den Berner Young Boys. Partizipieren würde eigentlich auch sein Jugendclub doch dieser steht noch immer ohne Geld da.

Bild: Streit um Heftis Transfergeld

2012 wechselte Silvan Hefti zu den Junioren des FC St.Gallen. Damals war üblich, dass in den Verträgen dem Jugendclub eine prozentuale Beteiligung zusteht, wenn dieser weiter transferiert wird. Auch im Vertrag von Silvan Hefti war eine solche Klausel enthalten. Ausgearbeitet von Silvans Vater Carlo und dem damaligen Sportchef Heinz Peischl. Nun wartet der FC Rorschach-Goldach noch immer auf das Geld.

Es geht um 100000 Franken

2017 legten sich die beiden Vereine aus Goldach und Rorschach zusammen. Sämtliche Rechte und Vereinbarungen gingen nach der sogenannten Kombinationsfusion an den neuen Verein über, dem heutigen FC Rorschach-Goldach. So auch die Rechte aus dem Abkommen zwischen St.Gallen und Goldach was Silvan Hefti betrifft, doch bisher wartet der FC Rorschach-Goldach vergeblich auf die Überweisung.

Spielt der FC St.Gallen auf Zeit?

Wie man hört hat der FC St.Gallen mit den Berner Young Boys über die Zahlung der Rund 1.5 Millionen Franken eine Ratenzahlung vereinbart. Doch auch diese Tatsache entbindet dem SuperLeagueclub aus der Ostschweiz nicht von seinen Pflichten und auch, dass die Zahlung sobald Hefti 23 Jahre alt wurde hinfällig ist nicht. Denn der Transfer ging zwei Monate vor Heftis dreiundzwanzigsten Geburtstag über die Bühne.

Wichtiger Zustupf für die regionalen Vereine

Dass solche Vereinbarungen und Zahlungen für die regionalen Vereine existentiell wichtig sind müsste auch der FC St.Gallen und seinem Präsidenten Matthias Hüppi bewusst sein. Diese Zahlung zu verweigern wäre nur dumm, insbesondere der FC St.Gallen lokale Vereine im Nachwuchsprojekt Future Champs Ostschweiz integriert. Eine Verweigerung wäre ein Schlag ins Gesicht dieser Vereine.

 

 

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