Der FC Muri muss noch länger auf den Kunstrasen warten

Nach dem vor einem Jahr der Souverän ein Kredit über 2.1 Millionen Franken für einen Kunstrasen auf dem Hauptplatz erteilt hatte, kann das Projekt nicht in Angriff genommen werden. Grund dafür ist ein EX FC Muri-Präsident.

Der ehemalige Präsident des FC Muri Erich Probst, der beim alten Projekt in der Bachmatten involviert war wehrt sich vehement gegen den Kunstrasen im Stadion Brühl obwohl Gemeindeverantwortliche und die neue Führung des FC Muri gute Gründe für dieses Projekt haben.

Mit aller Macht sein ehemaliges Projekt durchstieren

Laut Probst gab es beim Projekt Bachmatten ein rechtskräftiger Entscheid, dies war mit Sicherheit so. Laut Ihm sollte dieses Projekt aus zwei Gründen realisiert werden. Im einen meint er, dass Grossevents auf dem Kunstrasen durchgeführt werden und diese sehr lärmintensiv sein können, daher sei das Brühl nicht der richtige Ort für den Kunstrasen, im andern Punkt wäre die verkehrsmässige Erschliessung im kommunalen Gesamtverkehrskonzept in der Bachmatten eingebracht, was wiederum beim Stadion Brühl nicht wäre. Probst vergisst in dieser ganzen Sache jedoch, dass Experten bestätigt hatten, dass ein Kunstrasen in der Bachmatten viel zu teuer geworden wäre. Kosten in einer Höhe, welche vom Souverän mit Sicherheit abgelehnt würden.

Der FC Muri hat kein Verständnis

Das der FC Muri kein Verständnis für Probst hat ist klar. Insbesondere ist ein baldiger Kunstrasen unbedingt nötig. Die Natur-Trainingsplätze sind vor allem im Frühling und Herbst in einem derart schwierigen Zustand, dass man dort kaum noch trainieren kann. Die Pflege dieser sind auch kostenintensiv. Probst so aus vereinsinternen Aussagen will einfach sein Projekt durchstieren und säht Unfrieden und Streit, abgesehen von den anfallenden Kosten.

Probst würde Beschwerde einreichen

Probst selbst meinet, dass er vermutlich mindestens provisorisch eine Beschwerde erheben wird. Diese könnte er später auch zurückziehen insofern die Gemeinde ihren Entscheid wiedererwägt. Entsprechend würde das Verfahren weitergezogen und ein Kunstrasen im Brühl würde in weite Ferne rücken.

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