Beat Feuz und der Flirt mit Stöckli

Beat Feuz hatte starkes Interesse diese Saison auf Stöckli-Skis zu fahren doch auf Grund der Umstände verlängerte der Emmentaler mit Head.

Bild: Beat Feuz, auch nächste Saison auf HeadSkiern

Seit 2012 fährt nun Beat Feuz mit der österreichischen Skimarke Head. Grund für ein Wechsel gab und gibt es eigentlich nicht, denn die Erfolge lassen sich mit Sicherheit auch auf die Marke Head und seinem Team zurückführen. Trotzdem der Schweizer Skistar auf Schweizer Skis wäre für alle ein Gewinn gewesen.

Bereits für Probefahrt gebeten

Wie man hört vereinbarten die beiden Parteien bereits eine Probefahrt. Zu dieser aber kam es nie, denn in Europa wütete das Coronavirus und machte dem Markenwechsel einen Strich durch die Rechnung. Feuz, der ja in Österreich wohnt, wollte das Risiko nicht eingehen plötzlich auf Grund von Einreisebeschränkungen nicht mehr nach Österreich einreisen zu können. Daher verlängerte er den Vertrag mit Head um weitere zwei Jahre.

Die Schattenseite des Lockdowns

Sportlich gesehen war der Lockdown auch für Beat Feuz ein grosser Einschnitt. Aber er sieht auch positives hinter dem Lockdown. So konnte er länger bei seiner Familie sein und die Zeit mit seiner Tochter Clea und seiner Frau Katrin verbringen. Dank dem Lockdown konnte der 13-fache Weltcupsieger auch sein Haus im österreichischem Oberperfuss fertigstellen und sein Nestbau beenden.

Weltcuptermine sind eine Herausforderung

Zu der kommenden Saison meinte Feuz, dass er vor allem auf die Entwicklung der Materialien bei Ihm und der Konkurrenz schaut sowie auf den Terminplan. Feuz meinte anlässlich der Swiss Ski Medientage, die auf Grund Corona digital durchgeführt wurde. «Man muss für Rennen bereit sein, wann eben diese auch starten, aber diese Probleme haben alle und kann sicherlich mal auch ein schwieriger Punkt sein». Ob die Saison überhaupt und wenn wo und wann gestartet wird weis zum jetzigen Zeitpunkt wohl keiner so genau.

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