Angeln, das ruhige Bedürfnis

Nicht umsonst wird die Schweiz als Wasserschloss bezeichnet. Unser Land hat zahlreiche Seen, Flüsse und Bäche, genau das was ein Angler sucht.

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Im Urlaub einmal allein im Fischerboot auf einem beschaulichen Alpensee sitzen oder am Ufer eines quellfrischen Flusses stehen – da lernen die Gedanken das Fliegen! Fischen ist in den letzten Jahren zu einer überaus beliebten Freizeitbeschäftigung geworden, die man idealerweise im Urlaub mal ausprobieren kann. Die perfekten Voraussetzungen dafür bieten die Hotels der Angebotsgruppe Abenteuer Fischwasser mit speziellen Schnupper- und Anfängerkursen, die auch von immer mehr Frauen und Interessierten aller Altersgruppen nachgefragt werden.

Endlich in Ruhe am Wasser

Am wichtigsten ist für die meisten Angler wohl die Ruhe in einer unberührten Landschaft. Weg vom (Büro-)Alltag und ungestört in der Natur den eigenen Gedanken nachhängen zu dürfen. Da braucht man kein Handy und die Online-Verbindung ist auch nicht wichtig. Der integrierte Fotoapparat könnte schon seine Bedeutung haben, denn ein etwaiges Petri Heil möchte man ja dokumentieren! Für einen echten Fischer ist die Beute erstrebenswert, aber nicht das Wichtigste. Beim Fischreichtum in der Schweizer Seen und Flüsse ist es auch sehr wahrscheinlich, dass einmal der richtige Biss erfolgt. Dann ist es (vorübergehend) mit der Beschaulichkeit vorbei, denn dann gilt es, die Beute auch tatsächlich ans Ufer zu bringen. Eines sei noch verraten: viele Fischer bedienen sich der „Catch and release“ Methode. Das bedeutet so viel wie: dem Fisch wird kein Leid zugefügt. Wie das funktioniert? Auch das will gelernt sein! Es gibt „Schonhacken“ – die den Fisch nicht verletzen und in diesem Fall dient der Fisch nur als einmaliges Fotomodel am Ufer, dann wird er wieder behutsam ins kühle Nass zurückgesetzt.

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