
Fleischbranche: vielfältig und verantwortungsvoll
Der Umgang mit dem Nahrungsmittel Fleisch ist anspruchsvoll. Die Ausbildung in der Fleischbranche richtet sich eher an praktisch veranlagte Jugendliche und erfordert eine solide Schulbildung. Für die vielfältigen Tätigkeiten rund ums Fleisch braucht es helle Köpfe, welche verantwortungsvoll und mit Engagement mit einem höchst sensiblen und verderblichen Nahrungsmittel umgehen.
Fleischfachleute befassen sich mit der Veredelung, Verarbeitung und Gewinnung von Fleisch. Sie kennen die entsprechenden Arbeitsmethoden und setzen Rohstoffe und Hilfsmittel fachgerecht ein. Im Verkaufsgeschäft beraten und bedienen sie die Kundschaft freundlich und kompetent. In der Fleischgewinnung arbeiten Fleischfachleute meist im Schlachthof. Sie laden die Tiere tierschutzgerecht ab und betäuben sie vor dem Schlachten schonend und korrekt. Die Schlachttierkörper werden nach den Vorschriften des Tierschutzes gewonnen. Mit präzisen Schnitten lösen sie bei allen Fleischsorten die Knochen heraus, entfernen Fett und Sehnen. Sie zerlegen, portionieren und verarbeiten das Fleisch gemäss den hygienischen Vorschriften tadellos, damit es den hohen Qualitätsansprüchen der Hygiene und Fleischkontrolle genügt. Die anfallenden Schlachtnebenprodukte verarbeiten sie und führen sie dem entsprechenden Verwendungszweck zu. Ebenso beachten sie die Richtlinien in Bezug auf die Rückverfolgbarkeit des Schlachttierkörpers.
Ausbildung
Die Ausbildung zum Fleischfachmann mit Eidg. Fähigkeitszeugnis dauert drei Jahre. Voraussetzung ist natürlich die abgeschlossene Volksschule. Die praktische Ausbildung erfolgt in Metzgereifachgeschäften, in gewerblichen oder industriellen Fleischverarbeitungsbetrieben – die schulische an jeweils einem Tag pro Woche an der Berufsfachschule. Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung natürlich auch die Berufsmaturitätsschule besucht werden. (Quelle: BIZ)
hil

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. Februar 2012 um 15:39 Uhr